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Vérités sur l'islam

Sortie de la nouvelle édition prévue en décembre 2010 - janvier 2011.

Edition revue et augmentée sous forme de livre (290 pages)

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Analyse juridique : pourquoi l’interdiction des minarets ne viole pas la CEDH

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Schweizerische Bewegung gegen die Islamisierung

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18.08.2011 Wahlkampf in Berlin: Islamisten-Partei macht Stimmung gegen Schwule und Lesben


haolam.de 17 August 2011

Wir werden vor den Berliner Grundschulen in Neukölln, Kreuzberg und Wedding unsere Flyer gegen das Schulfach ´schwul´ verteilen

Angeblich, so verkündet es ihre kostenaufwendige Propaganda, wollen sie für "Integration, Verständigung und Gerechtigkeit" sein. Die Realität sieht aber anders aus. Die von Islamisten, zumeist mit türkischem Migrationshintergrund, gegründete Partei "Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit" (BIG) macht im aktuellen Berliner Wahlkampf massiv Stimmung gegen die "homosexuelle Lebensform" - Motte der Hetzkampagne: "Alle Kinder schützen - BIG Partei gegen Schulfach `Schwul`."

Nachdem die BIG-Truppe bei den Landtagswahlen in NRW im Mai vergangenen Jahres mit einem Stimmenanteil von gerade 0,2 Prozent eine überdeutliche Abfuhr durch die demokratischen Wähler erlitten hat, will sie nunmehr anscheinend mit homophober Stimmungsmache in der Hauptstadt punkten und so besser in ihrem Zielklientel mobilisieren.

In einem Flugblatt, das die Partei seit einiger Zeit im aktuellen Wahlkampf zur Berliner Abgeordnetenhaus verbreiten lässt, gruselt man sich vor den dunklen Plänen des Senats, der, so raunen die Sittenwächter, Erstklässlern in Berlin Begriffe wie "Darkroom" oder "Selbstbefriedigung" beibringen wollen. Das Flugblatt wird - offenbar weil man nicht von der Integration des Zielklientels überzeugt ist - vorsichtshalber auf Deutsch und Türkisch unter die Menschen gebracht. Beim lesen der kruden Verschwörungstheorien kann man zu dem Eindruck kommen, die Partei glaubt irgendwie, der Senat wolle die Kinder "schwul machen", was auch immer das bedeuten soll und wie auch immer das gehen soll.

Im deutschsprachigen Teil des Flugblattes heißt es wörtlich:

.Durch die werbende Darstellung der homosexuellen Lebensform im Unterricht wird das Recht der Eltern auf Vermittlung der eigenen Werte ausgehebelt. Wir dürfen nicht mehr entscheiden, wovor wir unsere Kinder bewahren wollen

Ismail Özkanli, Kreuzberger Kandidat der BIG, droht in Facebook damit, die Partei wolle ihre Agitation auch in die Berliner Schulen tragen::

Wir werden vor den Berliner Grundschulen in Neukölln, Kreuzberg und Wedding unsere Flyer gegen das Schulfach ´schwul´ verteilen.

Allerdings braucht der Kandidat für die Umsetzung seiner Pläne noch "dynamische Mitglieder", die das Blatt vor den Schulen verteilen sollen. Schwerpunkt des Wahlkampfes scheinen die als "Problembezirke" eingestuften Stadtbezirke Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg sowie Wedding und Moabit (Bezirk Mitte) zu sein. Allerdings hält sich die Begeisterung der Bürger noch in sehr überschaubaren Grenzen. In Meinungsumfragen wird die BIG - im Gegensatz etwa zur Piratenpartei - nicht gesondert erwähnt, was darauf schließen lässt, das die ermittelten Werte für die BIG eher im Nullkomma-Bereich liegen dürften.

Das die Horrorszenarien nichts mit der Realität zu tun haben, stört die Kämpfer für Moral und Gerechtigkeit offensichtlich nicht. Ob ihnen aufgefallen ist, das ihre Agitation so oder so ähnlich auch auf Flugblättern etwa der neonazistischen NPD stehen könnte, ist nicht bekannt. Vertreter der Partei sollen, so berichtet das schwullesbische Onlinemagazin queer.de, für Nachfragen nicht erreichbar sein.


 

 

18.08.2011 Bat Ye'or: Das weltumspannende Kalifat steht uns bevor


EuropeNews 18 August 2011
Original: Bat Ye'or: 'The universal caliphate stands before us', The American Thinker,
Von Andrew Bostom
Übersetzung von Liz/EuropeNews

In ihrem Buch Eurabia: the Euro-Arab Axis aus dem Jahr 2005 portraitierte Bat Ye'or die sich immer weiter verschlimmernde Dhimmitude des westlichen Europas in einer Echtzeitchronik, ein Werk unserer am besten informierten zeitgenössischen Gelehrten für Dhimmiangelegenheiten. Sie ist Augenzeugin und lebt in Genf – einem europäischen Zentrum mit den Vereinten Nationen, einigen NGOs und anderen internationalen Foren – und Bat Ye'or beschreibt in detaillierter Akribie die andauernde Verwandlung Europas in „Eurabia“, einem kulturellen und politischen Anhängsel der arabisch/muslimischen Welt.

Der Gebrauch des Begriffs „Eurabia“, so stellt sie fest, wurde zum ersten Mal triumphierend im Jahr 1975 eingeführt, als Titel eines Magazins Eurabia (katalogisiert bei WorldCat, 1975-1977), herausgegeben von dem Präsidenten der Vereinigung der Franko-Arabischen Gemeinschaft, Lucien Bitterlein und veröffentlicht in Zusammenarbeit mit der Groupe d'Etudes sur le Moyen-Orient (Genf), dem France.Pays Arabes (Paris) und dem Middle East International (London). Die Artikel und Leitartikel in dieser (1975-77) Publikation riefen zu gemeinsamen euro-arabischen Positionen auf, auf jeder Ebene – der sozialen, wirtschaftlichen und gewerblichen Ebene – und waren abhängig von den grundlegenden politischen Bedingungen einer europäischen Unterstützung für den Djihad der arabischen (und nicht-arabischen) muslimischen Umma gegen Israel. Diese konkreten Vorschläge waren keine Träumereien einzelner Theoretiker – sie repräsentierten tatsächlich politische Entscheidungen, die getroffen wurden im Zusammenhang mit und verwirklicht von europäischen Staatsmännern, ihren Außenministern sowie den europäischen Parlamentariern.

Heute, nur sechs Jahre später, bringt Bat Ye'or ihre Analysen in ihrem neu erschienenen Buch „Europe, Globalization, and the Coming Universal Caliphate," auf den neuesten Stand um aufzuzeigen, wie es in Westeuropa weitergegangen ist, wie die moralische groteske eurabische Metamorphose aktiv – insbesondere durch die Vereinten Nationen - das ewige Verlangen des Islam nach weltumspannender Herrschaft unter der Scharia, d.h. einem globalen Kalifat weiter vorantreibt.

Bat Ye'ors nüchterne Schlussfolgerungen aus diesem unverzichtbaren neuen Werk (S. 183-185) werden nachfolgend abgedruckt:

*************

Während ich diese Analyse schrieb, musste ich mich an eine Frage erinnern, die mich vor fünfundzwanzig Jahren beunruhigt hatte, als ich “Les Chretientes d'Orient entre jihad and dhimmitude" (1991).untersuchte. Wie waren christliche Völker und Staaten, darunter einige mit machtvollen Armeen und den reichsten Kulturen ihrer Zeit, zusammengebrochen, als sie vom siebten bis zum fünfzehnten Jahrhundert mit dem Ansturm des Djihads und der Dhimmitude konfrontiert waren? Heute stelle ich mir diese Frage nicht mehr. Der Prozess des Zusammenbruchs, den ich anklagte, als ich alte Chroniken studierte und dokumentierte, habe ich im heutigen Europa wiedererkannt. Als ich die Vergangenheit untersuchte, erkannte ich, wie sie sich in der Gegenwart wiederholt, genau unter meinen Augen. In der Tat, die gegenwärtige Situation erinnert an diejenige, die der muslimischen Eroberung folgte. Indem man die Christen offiziell in ihren Positionen beließ, wurde der Anschein einer Kontinuität erweckt. Unter dieser vernebelten Oberfläche konnte die Islamisierung innerhalb jede Schicht der besiegten Gesellschaften vordringen. Allerdings mit der Zeit deckte der Zusammenbruch dieses Gebäudes die wahre Rolle dieser Minister auf, deren Aufgabe es war, die Befehle des Kalifats umzusetzen, ständig bedroht mit dem Tod. Mir hatte eine entscheidende Verbindung in dieser Kausalkette gefehlt: Die Motivation der Menschen, die sie unbeirrbar in eine Richtung zog innerhalb der chaotischen Ereignisse, der unbeirrbare Weg hin zu einem ultimativen Ziel. Nun hat sich mir diese Verbindung in dieser Mischung aus Furcht, Feigheit, Korruption, Hass und kurzfristigem Ehrgeiz geoffenbart, die Europa in einem Zeitraum von vierzig Jahren auf den Weg nach Eurabia geführt haben, von einem vorübergehenden Stadium hin zu einem noch grundsätzlicheren Wechsel.

Gibt es eine Moral für diese Geschichte? Für die jüdisch-christlichen Gesellschaften ist die Antwort 'ja', denn die Bibel, die spirituelle Grundlage dieser Gesellschaften, garantiert den Menschen Freiheit und Würde, wie auch der daraus folgenden Tugend: Verantwortlichkeit. Das biblische Verständnis von Gut und Böse hat jeden Aspekt der Christenheit durchdrungen, die letztere kann ihren Hass auf Israel nicht länger überleben als ein sich selbst zugefügtes Gift.

Durch das aktive Streben nach der eigenen Islamisierung wurde Europa ermutigt, die hebräische Bibel zurückzuweisen. Die Loyalität zu ihren eigenen Wurzeln war ein Nachhutgefecht das von mutigen Widerständlern geführt wurde. Unter dem Druck der Regierungen haben die Kirchen die palästinensische Häresie des Sabeel Liberation Theology Centers unterstützt, das eine islamisierte markionistische Gesellschaft prophezeit, die nicht nur alle hebräischen biblischen Wurzeln entfernt hat, sondern die auch das jüdische Volk seines immerwährenden zeitlosen Erbes beraubt und es an die Palästinenser weitergegeben hat. Das „arabische Palästina“ und nicht mehr länger die Kirche, sind zum neuen Israel geworden. Diese Mehrheitsbewegung im heutigen Europa ist die Waffe der OIC [Organisation der Islamischen Konferenz; seit dem 28. Juni 2011 Organisaton der Islamischen Kooperation, die 57 muslimische Staaten repräsentiert, und die der stärkste Abstimmungsblock innerhalb der Vereinten Nationen ist]. Solchermaßen von seinen Wurzeln abgeschnitten kann das Christentum also vom Islam zurückgefordert werden. Das scheint die Mission des Jerusalemer Sabeel Center und der Arabischen Östlichen Kirchen zu sein.

Neben diesem Hasskult auf Israel und die Bibel hat es noch andere dynamische Entwicklungen gegeben bei dem Zerfall Europas. Aber für mich scheint dieser Aspekt ein Hauptelement der Allianz Europa-OIC darzustellen, denn die Preisgabe Israels ist eine wesentlicher Punkt für die OIC bei der Eroberung des christlichen Westens. Israel wurde erschaffen aus der Befreiung der Männer und Frauen von der Sklaverei, und mit dieser Freiheit kamen die moralischen Verantwortlichkeits-Charakteristiken, die wesensgleich sind mit der Bedeutung von Israel, seit der Antike. Die Zurückweisung und sogar hasserfüllte Trennung von diesem freiheitlichen Geist öffnete den Weg in die Dhimmitude, die von den arabischen Kirchen gepredigt wird und die für die Christen die totale Leugnung ihrer Identität bedeutet. Die Erneuerung der euro-arabischen Allianz, die von den Faschisten und den Nazis gebildet wurde gab den Palästinensern mehr Gewicht, ein muslimisch-christlicher Kult zur Abschaffung Israels. Der Kampf gegen Israel, der durch die Wahl Palästinas angelegt ist, bietet die Grundlage für die Errichtung Eurabiens. Diese Ideologie manifestierte die Leugnung eines Djihad und unterstützte die selbstzerstörerische Politik einer moralischen und ideologischen Islamisierung innerhalb Europas.

Es ist offensichtlich, dass solche Entscheidungen, die innerhalb christlicher Gesellschaften vorherrschend sind, den gegenwärtigen Lauf der Dinge bestimmen, der unvermeidlich zur Zerstörung der jüdisch-christlichen und aufklärerischen Werte führen wird. Die Wahl der Sklaverei über die Freiheit wurde festgelegt, das können wir heute beobachten. Denn es gibt keinen Kompromiss zwischen der eigenen Identität und der Freiheit, wenn man nicht schon zum Sklaven geworden ist … oder zu einem Dhimmi.

Europa hat seine Wette verloren. Es ist die Geisel für den Hass gegen Israel, man dachte, man könnte den Frieden retten indem man sich dem palästinensischen Terrorismus seit den späten 60er Jahren beugte. Indem man die Instrumente für den eigenen Untergang polierte hat man bezweifelt, dass der Terrorismus nicht durch militärische Maßnahmen besiegt werden kann, sondern eher durch Dialog, Multilateralismus und Multikulturalismus, dem wesentlichen Kennzeichen des aufkommenden Kalifats. Man hat jene Instrumente schlau benutzt, um die Kapitulaitionsstrategie zu rechtfertigen und um Israels militärische Erfolge in politische Niederlagen zu verwandeln, und indem man zu seinen unversöhnlichen Feinden geeilt ist um sie zu retten um den Konflikt weiter am Leben zu erhalten.

Die Palästinisierung Europas hat das Kalifat in die Städte Europas gebracht. Sie hat Fortschritte gemacht durch die Verleugnung der Gefahren und der sich verfinsternden Geschichte. Sie ist vorangeschritten auf den vergoldeten Teppichen auf den Korridoren des Dialogs, den Netzwerken der Allianzen und Partnerschaften, der Korruption seiner Führungskräfte, der Intellektuellen und NGOs, insbesondere bei den Vereinten Nationen. Das Kalifat ist zum Leben erwacht und wächst innerhalb von Europa, durch die Auslöschung der grundlegenden Freiheiten, der Kontrolle der Gedanken, Meinungen, Kulturen, durch die Zerrüttung der demokratischen Gesetze durch die Scharia, durch Selbstzensur und Angst – untrennbare Gefährten der Dhimmitude.

Das weltumspannende Kalifat, für das sich Europa als Sprungbrett bei der UN darbietet, steht uns unmittelbar bevor, es bringt die politische und die religiöse Macht zusammen. Es hat sich selbst zum Beschützer der muslimischen Migrantenmassen auf der Welt ernannt und verlangt, dass sie fest in den islamischen Traditionen von Koran und Sunna verwurzelt bleiben, indem sie das Schariarecht befolgen, während die Europäer dazu aufgefordert werden ihre historischen Werte preiszugeben und sogar ihre Identität, die man als Islamophobie verurteilt. Heute schon hört man ein dumpfes Donnergrollen von den Völkern Europas, das sich jenen ankündigt, die diese Situation erschaffen haben, dass sie dem Richtspruch der Geschichte nicht entkommen können.

 

 

 

18.08.2011 In Europa ist Ramadan


Heplev 16 August 2011
Sören Kern, Hudson New York

Muslime überall in Europa begehen den islamischen heiligen Monat Ramadan, der dieses Jahr in den August fällt. Die religiösen Feiern – während denen Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fasten – werden von normalerweise säkularen europäischen Multikulturalisten beworben, die Richtlinien verfasst, Anweisungen ausgegeben und Sonderprivilegien ausgearbeitet, die sicherstellen sollen, dass Muslime während der Festzeit nicht von Nichtmuslimen vor den Kopf gestoßen werden.


Es gibt natürlich Multikulturalisten, die abseits standen und zusahen, als Europas Weihnachts- und Neujahrs-Feiertage 2010 in fast jedem europäischen Land von weit verbreiteten Kontroversen überschattet wurden, die mit dem Islam zusammenhingen; in Großbritannien startete eine muslimische Gruppe eine landesweiter Poster-Kampagne, mit der Weihnachten als teuflisch gebrandmarkt wurde.


In Großbritannien wurde der Ramadan vom in London ansässigen Islamisten Abu Waleed eingeleitet, der sagte: "Wir werden [den britischen Premierminister] David Cameron dazu bringen, dass er auf Hände und Knie geht und uns die Jizya-Steuer zahlt [eine unter muslimischer Herrschaft lebenden Nichtmuslimen, Dhimmis, auferlegte Steuer]; Königin Elisabeth und die Hure Kate Middleton werden den Niqab tragen [ein muslimischer Schleier, der das Gesicht bedeckt]."

Ebenfalls in Großbritannien stürzten die Olympischen Spiele in London 2012 in Streitigkeiten gestürzt, weil entdeckt wurde, dass die Spiele mit dem Ramadan aneinander geraten werden. Der Zusammenstoß wir die muslimischen Athleten in Nachteil bringen, da von ihnen erwartet wird, dass sie während der gesamten Dauer der Spiele von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fasten. 2012 wird der Ramadan vom 21. Juli bis 20. August andauern, während die Olympischen Spiele vom 27. Juli bis 12. August dauern. Es wird erwartet, dass rund 3.000 Wettbewerber betroffen sein werden. Massud Shadjareh, der Vorsitzende der in London sitzenden Islamic Human Rights Commission sagte: "Sie hätten das nicht an Weihnachten organisiert. Es ist gleichermaßen dumm, es im Ramadan zu organisieren. Es zeigt ein völliges Fehlen von Bewusstsein und Sensibilität."

Das Gefängnispersonal in Ihrer Majestät Hochsicherheitsgefängnis in Leeds sind angewiesen worden besonders aufzupassen, dass sie Muslimen im Ramadan keine Schinkenbrote anbieten. Mehr als 200 muslimische Einsitzende starteten kürzlich eine Klage um mehrere Millionen Pfund Schadensersatz, nachdem ihnen während eines früheren Ramadan Schinkenbrote angeboten wurden.

Währenddessen warnte das britische Außenministerium sein Bürger, dass Kaugummi in islamischen Ländern während des Ramadan Muslime beleidigen könnte und das britische Innenministerium warnte sein Beschäftigen, sie sollten im August nicht vor ihren fastenden muslimischen Kollegen essen.

Frankreich leiteten den Ramadan mit der Einweihung zweier neuer Moscheen ein, eine in Strasbourg, wo der muslimische Bevölkerungsanteil 15% erreichte und eine weitere in Villeneuve d’Ascq nahe der nördlichen Stadt Lille. Nach Angaben des Mulimrates von Frankreich (CFCM) werden derzeit in Städten im ganzen Land 150 neue Moscheen gebaut.

In Norwegen sagte der in Oslo sitzende Imam Syed Farasat Ali Bukhari dem norwegischen Staatsfernsehsender NRK, dass jeder Muslime, der während des Ramadan nicht fastet, enthauptet werden sollte. Er gab diese Äußerungen ab kurz bevor er von der Regierung die Erlaubnis forderte eine private islamische Schule für 200 Schüler im Viertel Ammerud in Oslo zu eröffnen. Die Regierung lehnte diese Anfrage schließlich ab.

In Spanien, wo geschätzte 95 Prozent der 1,5 Millionen Muslime des Landes dieses Jahr den Ramadan einhalten werden, haben Hunderte kommunale und Provinzregierungen Sonderanweisungen ausgegeben, um den Nichtmuslimen zu helfen die Muslime während des Ramadan nicht vor den Kopf zu stoßen. In Barcelona ignorierte ein Ratsmitglied aus dem Vorort Sant Adrià del Besós den Rat und versuchte am 7. August eine illegale Moschee der Stadt zu fotografieren und wurde von einem muslimischen Mob angegriffen.

In Tarragona sprach derweil ein Gericht am 2. August einen örtlichen Imam frei, der zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden war, weil der eine 31-jährige Marokkanerin zwang einen Hijab zu tragen. Der Imam hatte damit gedroht das Haus der Frau abzubrennen, weil sie eine "Ungläubige" sei, die außerhalb des Zuhause arbeitet, ein Auto fährt und nicht muslimische Freunde hat. Doch der sozialistische Bürgermeister übte politischen Druck aus, damit das Urteil gekippt wurde, um "einen sozialen Konflikt" zu verhindern.

Auch die Taliban gaben eine Erklärung aus: "Die meisten islamischen Schlachten, wie die Eroberung Spaniens, wurden während des Ramadan gekämpft. Wir können daher schlussfolgern, dass der Monat Ramadan einen erstaunlichen Platz in der Geschichte des islamischen Jihad hat."

In Paris leitete Innenminister Claude Guéant den Ramadan damit ein, dass er Muslimen, die auf den Straßen eines Viertels in Paris beteten, sagte, sie sollten stattdessen eine nicht mehr genutzte Kaserne nutzen. "Auf den Straßen zu beten ist nichts, das akzeptabel ist", sagte Guéant und bestand darauf, dass es den säkularen Prinzipien des Staates widerspreche. "Das muss aufhören."

Ebenfalls in Frankreich veröffentlichte die römisch-katholische Zeitung La Criox eine Ifop-Umfrage, die zeigt, dass die Zahl der den Ramadan einhaltenden Muslime in Frankreich sich auf mehr als 70 Prozent erhöht hat.

In Deutschland sagte der Zentralrat der Muslime vor Beginn der regulären Saison am 5. August, islamische Profi-Fußballer seien nicht verpflichtet während des Ramadan zu fasten. "Der Profispieler kann das ausgleichen, indem er in Zeiten, wenn es kein Spiel gibt fastet und auf diese Weise seinen Respekt vor Gott und dem heiligen Monat Ramadan zeigen", sagte der Ratsvorsitzende Aiman Mazyek in einer Erklärung.

Der Streit zum Thema begann in Deutschland, als das Zweitliga-Team FSV Frankfurt drei muslimischen Spielern im Oktober 2009 offiziell davor warnte im Ramadan zu fasten ohne das Management zu informieren. Nach vielen Diskussionen kamen islamische Gelehrte an der Al-Azhar-Universität in Kairo zu dem Schluss, dass für Profi-Fußballer eine Ausnahme von den strikten Ramadanregeln gemacht werden könne, damit ihre Leistung nicht beeinträchtigt wird.

Ebenfalls in Deutschland begann der Fernsehsender RTL2 einen Ramadan-Sonderdienst für muslimische Zuschauer; er lässt sie wissen, wann das tägliche Fasten beginnt und endet. "Man kann so viel über Integration theoretisieren, wie man will, aber wir wollten ein deutliches Signal setzen", sagte Carsten Molings, der Marketingchef des Senders.

In Berlin wurde Özcan Mutlu, türkisches Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, wegen Tätlichkeit angezeigt, weil er angeblich eine Schlägerei anfing, nachdem ein türkischer Würstchenverkäufer ihn wegen der Bestellung einer Currywurst im Ramadan beleidigte.

In Holland kündigte ein Zahnarzt an, dass er seine Klinik im Ramadan abends und nachts öffnen würde, weil muslimische Patienten "von Sonnenauf- bis –untergang ihren eigenen Speichel nicht schlucken dürfen". Muslime dürfen im Ramadan tagsüber kein Wasser trinken.

Ebenfalls in Holland bieten die Krankenkasse Agis und die Apothekenkette Mediq besondere "Ramadan-Checks" an, die Rat geben, wie während man des Fastenmonats Medikamente nehmen sollte.

In Italien genehmigte eine Parlamentskommission am 2. August einen Gesetzesentwurf, der Frauen das Tragen von Schleiern verbietet, die ihr Gesicht in der Öffentlichkeit bedecken. Der Entwurf würde Frauen verbieten mit einer Burka, einem Niqab oder jeglichem anderen Kleidungsstück in die Öffentlichkeit zu gehen, das das Gesicht verdeckt. Frauen, die das Verbot verletzen, würden sich Geldstrafen ausgesetzt sehen, während Dritte, die Frauen dazu zwingen ihr Gesicht in der Öffentlichkeit zu verbergen, Geldstrafen erhalten und bis zu 12 Monate Gefängnis bekommen können.

Auch in Italien, in der norditalienischen Stadt Cittadella, wurde ein Verbot von "stinkendes" ausländisches Essen, insbesondere Kebabs – Spieß-Fleischgerichte, die oft in Brot eingewickelt serviert werden – verabschiedet, die aus dem Nahen Osten stammen, aber in den letzten Jahren in Italien zunehmend beliebt wurden und in Städten überall in Europa zu finden sind. Verärgerte muslimische Einwanderer sagen, "in Cittadella Kebabs zu verbieten ist wie in Paris oder New York Pizza zu verbieten".

In Schweden haben die Sozialdemokraten gefordert, dass der Ramadan zu einem offiziellen schwedischen Feiertag gemacht wird. "Fast alle unsere öffentlichen Feiertage, außer Mitsommer und dem 1. Mai, haben eine christlich-religiöse Verbindung. Schweden ist eine multikulturelle Gesellschaft und es ist es wert sich anzusehen, wie das gemacht werden kann", sagte die Parteisekretärin der Sozialdemokraten, Carin Jämtin der zentristischen Tageszeitung Svenska Dagbladet.

Währenddessen kämpfen die geschätzten 500.000 Muslime in Schweden damit, wie dieses Jahr sie ein einzigartiges Problem angehen, da der Ramadan auf die langen Sommertage fällt. In Umeå in Nordschweden zum Beispiel war der Sonnenaufgang am 1. August um 3:47 Uhr, die Sonne ging um 21:41 Uhr unter, was eine fast 18 Stunden dauernde Fast erforderte; zum Vergleich: in Mekka dauerte die Fast nur 13 Stunden.

 

 

 

18.08.2011 Moslems wollen britische Regierung stürzen


unzensuriert.at 16 August 2011

VIDEO/ Kein Hehl aus ihren Absichten machen derzeit die Islamisten in England: Sie fordern die Scharia und den heiligen Krieg (Dschihad) ein

Der von afrikanischen Einwanderern getragene und vom ORF beharrlich als "Jugendprotest" verharmloste Gewaltexzess in britischen Städten rief nun auch die radikalen Islamisten auf den Plan. Wie die Online-Ausgabe des deutschen Nachrichtenmagazins Spiegel und auch das Handelsblatt berichten, wurde bereits in mehreren Internetforen zum "Heiligen Krieg" aufgerufen.

Unverblümt wurden die Muslime aufgefordert, die Randalierer zu unterstützen und die britische Regierung zu stürzen. Zudem sollten die Randalierer jene Schlachtrufe einsetzen, die bei den Massenprotesten in der arabischen Welt benutzt worden seien. In einer Botschaft heißt es demnach, "der Moment sei günstig, neue Anhänger für den Dschihad zu rekrutieren", so der Spiegel.

Was heimische Medien nicht berichten ist, dass es in Großbritannien schon seit Jahren zu gewaltsamen Massendemonstrationen moslemischer Zuwanderer kam, bei denen sie offen ihre Gegnerschaft zum britischen Staat und seiner bisherigen Gesellschaftsform zum Ausdruck brachten. In dieses Bild passt auch der Vorstoß des radikalen Islamisten Anjem Choudry, der laut Daily Mail im ganzen Land "Schariazonen" etablieren will, innerhalb derer islamisches Recht gelten soll.

Dazu ließ der Anführer der radikalislamischen Bewegung "Islam4UK" bis zu 50.000 gelbe Aufkleber im ganzen Königreich verteilen, auf denen zu lesen ist, dass man eine Scharia-kontrollierte Zone betrete. Er wolle damit "den Samen legen für ein islamisches Reich auf britischem Boden", so Choudry. Und weiter: "Wir haben hunderte, wenn nicht sogar tausende Leute im ganzen Land, die bereit sind auf die Straßen zu gehen." Dass dies nicht nur leere Worte sind, bekommt die britische Bevölkerung drastisch zu spüren, die sich zusehends mit massenhaft und aggressiv auftretenden Moslems konfrontiert sieht.

 

 

 

18.08.2011 Freiburg: Islamist bereitet Polizei Sorge

SÜDKURIER 16 August 2011

Ein aus der Haft entlassener Islamist und verurteilter Terrorhelfer der "Sauerland-Gruppe" lebt derzeit in Freiburg – keine glückliche Situation angesichts des Ende September anstehenden Papstbesuchs findet der Planungsstab der Polizei.

Er bestätigt damit Informationen des Südwestrundfunks.Die Ordnungshüter sehen ein Sicherheitsrisiko und wollen den 26-jährigen Attila Selek im Auge behalten.

Paradox an der Geschichte: Selek lebt auf gerichtliche Anordnung in Freiburg. Selek wurde 2010 im Verfahren gegen die "Sauerland-Gruppe" vom Oberlandesgericht Düsseldorf zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Die Islamisten-Zelle hatte 2007 schwere Anschläge auf Diskotheken, Flughäfen und US-Einrichtungen geplant. Selek hatte Zünder beschafft und die Gruppe unterstützt. Vor Gericht hatte sich der 26-Jährige von den Terrorplänen distanziert und von allen vier Angeklagten die niedrigste Strafe erhalten.


Frei auf Bewährung

Mitte Juli wurde der in Ulm geborene Türke auf Bewährung entlassen, nachdem er – die Untersuchungshaft eingerechnet – zwei Drittel seiner Strafe verbüßt hatte.

Attila Selek hatte sich während seiner Haftzeit in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Freiburg verlegen lassen, um im Gefängnis mit seinem Abitur zu beginnen. Die Justizvollzugsanstalt genießt für ihr schulisches Angebot einen sehr guten Ruf. Auch nach seiner Entlassung lernt Selek weiter für sein Abitur.

Selbst wenn er wollte, könnte er sich derzeit keinen anderen Wohnort suchen: In seinen Bewährungsauflagen vom Oberlandesgericht Düsseldorf steht ausdrücklich, dass er in Freiburg bleiben und seine Ausbildung fortsetzen muss. "Er muss sich weiter an dem Ort aufhalten, an dem er ist und seine Ausbildung beenden", sagte eine Gerichtssprecherin dem Südwestrundfunk (...)

 

 

 

18.08.2011 Islamisten rufen in Großbritannien zum Dschihad auf


WELT ONLINE 11 August 2011

Video: Die schweren Ausschreitungen auf der Insel nutzen Islamisten für Propaganda. Sie fordern neue Gewalt und einen Krieg gegen die britische Regierung. Islamisten versuchen in Großbritannien offenbar Vorteile aus den seit Tagen anhaltenden Krawallen zu ziehen.

Auf mehreren Internetforen, auf denen zum Heiligen Krieg aufgerufen wird, wird unter anderem gefordert, feindliche Botschaften gegen die britische Regierung zu verbreiten, wie das auf die Überwachung islamistischer Webseiten spezialisierte US-Unternehmen SITE am Mittwoch mitteilte.

Wütende Demonstranten nach dem Gebet in einer Moschee in Birmingham: Sie beklagen den Tod von drei muslimischen Männern, die während der Krawalle von einem Autofahrer überrollt wurden

Dienste wie Facebook oder Twitter sollten "infiltriert" werden, um zur Fortsetzung der Randale aufzurufen und damit eine Protestbewegung wie in der arabischen Welt entstehen zu lassen. In einer Botschaft heißt es demnach zudem, der Moment sei günstig, neue Anhänger für den Dschihad zu rekrutieren. (...)

 

 

08.08.2011 Europäischer Gerichtshof: Zwei Minarett-Beschwerden unzulässig


Bieler Tagblatt 11 Juli 2011

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat zwei Beschwerden gegen das Minarett-Bauverbot für unzulässig erklärt

Laut den Richtern in Strassburg sind die Urheber der Klagen weder direkte noch indirekte Opfer der Verfassungsänderung von 2009. Wie der EGMR in seinem Entscheid vom Freitag festhält, haben die Beschwerdeführer in ihren Klagen gegen die Schweiz nicht behauptet, dass der Verfassungszusatz mit dem Minarett-Bauverbot irgendeine konkrete Auswirkungen auf sie haben könnte. Sie hätten lediglich gerügt, sie würden in ihren religiösen Überzeugungen verletzt.


Kein konkretes Bauprojekt

Nach Ansicht der Richter in Strassburg können sie damit aber nicht als unmittelbare Opfer einer Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) betrachtet werden. Auch eine indirekte oder potentielle Opferstellung sei zu verneinen.

Der Gerichtshof hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass die Urheber der Beschwerden nicht argumentiert hätten, in nächster Zeit den Bau einer Moschee mit Minarett zu planen. Die blosse Möglichkeit, dass sie dies in fernerer Zukunft tun könnten, reicht laut EGMR nicht aus.

Weiter hält der Gerichtshof fest, dass die Schweizer Gerichte in der Lage sein würden, zu prüfen, ob die allfällige Ablehnung einer Baugenehmigung für ein Minarett-Projekt mit der EMRK vereinbar wäre. Die Beschwerden seien damit insgesamt für unzulässig zu erklären. Der Entscheid aus Strassburg ist endgültig.


Gelassene Reaktion der Urheber

Der Urheber der ersten Beschwerde, Hafid Ouardiri, reagierte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda "positiv und gelassen" auf das Strassburger Urteil. Auch wenn der Gerichtshof die Beschwerden für unzulässig erklärt habe, habe er etwas in Bewegung gesetzt, indem er die Schweiz an ihre Pflichten erinnert habe.

Auch die Langenthaler Muslime verstehen das Urteil des Europäischen Menschengerichtshofs als eine Aufforderung an die Schweizer Justiz. Diese müsse der Europäischen Menschenrechtskonvention Vorrang vor der Bundesverfassung geben. (...)

 

 

08.08.2011 Schweiz: Islamisches Eherecht?

Radio Vatikan 27 Juni 2011

Eidgenössische Universitäten prüfen die Möglichkeit, das islamische Eherecht in die gesetzliche Ordnung der Schweiz zu integrieren. Das Familienrecht müsse "mit Blick auf kulturell und religiös plurale Gesellschaften" überarbeitet werden, sagte die Zürcher Rechtsprofessorin Andrea Büchler der "NZZ am Sonntag".

Unter gewissen Bedingungen könnten selbst polygame Lebensformen in der Schweiz rechtlich möglich werden. Die Trauung auf dem Standesamt dagegen soll freiwillig werden.

Ein Professor für Religionsrecht an der Universität Freiburg, René Pahud de Mortanges, wirft die Frage auf, ob neben dem westlichen Konzept von Ehe und Familie auch andere, etwa islamisch geprägte Familienbilder im Recht Niederschlag finden sollen.

- Das Schweizer Stimmvolk hatte in letzter Zeit allerdings bei Referenden gegen Toleranz gegenüber Muslimen gestimmt. So wurde etwa der Bau von Minaretten abgelehnt.

 

08.08.2011 Die OIC macht die Spielregeln

EuropeNews 8 August 2011
Von Original: The OIC calls the shots, Gates of Vienna
Übersetzung von Beate für EuropeNews

In den letzten zehn Tagen waren, rund um die Welt, Kommentatoren mit Anders Behring Breivik beschäftigt

Die Psyche des Mörders, sein "christlicher Glaube”, seine "extrem rechten” politischen Ansichten und die daraus resultierende Notwendigkeit für ein hartes Durchgreifen gegen die "Islamphobie” in ganz Europa - das waren die Hauptthemen der Diskussion. Kurz nach dem die Gräueltat geschehen war, wurde deutlich, dass die EU und die europäischen Nationalregierungen nicht in der Stimmung waren diese Krise ungenutzt an sich vorbeiziehen zu lassen.

Weniger als 24 Stunden nach den Schüssen stand Europol mit dem Entwurf einer Task Force für Norwegen bereit. Ihre Pläne für den Umgang mit "Bedrohungen durch "einheimischen, nicht islamischen Terror” lagen offensichtlich schon seit einer Weile vor, fertig um aus der Schublade gezogen und bei der ersten, günstigen Gelegenheit benutzt zu werden.

Unmittelbar danach erklärte sich die EU selbst als startklar den Kampf gegen "den rechten Extremismus” aufzunehmen und erklärte, dass "diese Atmosphäre der Intoleranz die Anschläge von Oslo und Utoya” begünstigt habe. Überflüssig zu sagen, dass diejenigen, die "die Atmosphäre von Intoleranz” schufen, Leute wie Du und ich waren, Leute die sich entschieden haben sich gegen die Islamisierung Europas auszusprechen.

Die britische Presse begann den Mörder mit der EDL in Verbindung zu bringen. Deutsche Moslems riefen ihre Regierung auf, rechtlich gegen Websites die "Islamphobie entfachen”, aktiv zu werden, namentlich Politically Incorrect. Die Kampagne begann.

Die Kommentatoren konzentrierten sich auf die Ideologie die von "Populisten” verbreitet würde - die Niedrigste der Niedrigkeiten in der Politik, diese Populisten, Menschen deren Meinungen tatsächlich bei normalen Bürgern ankommen. Die Gutmenschen fanden es "wert sich zu fragen, in welchem Maße die Anhänger der Neuen Rechten - einer Ideologie die auf Breivik deutlich Einfluss hatte - seine Taten mit verschuldet haben?” In diesem Fall war der Kommentator Niederländer, und der "Populist” im Fadenkreuz war Geert Wilders.

So wird die Verantwortung für Anders Breivik eindeutig zugeordnet: "Populisten” schufen eine "Atmosphäre der Intoleranz”, wodurch sie in das Verbrechen des Psychopaten "verstrickt” sind.

Das heißt, wir sind im Begriff eine Falle gestellt zu bekommen.

Der Mechanismus für all das hat lange bereit gestanden. Es brauchte nur ein wenig Breivik-Kraftstoff im Tank um ihn in Gang zu setzen. Es macht nicht einmal einen Unterschied, ob es eine Operation unter "falscher Flagge” war oder nicht. Der Mörder könnte genau das gewesen sein, was er zu sein schien und der Staatsapparat gerade erst entschieden haben, die einmalige Gelegenheit, die der Augenblick ihm bot, zu ergreifen. Das Endergebnis ist das Gleiche.

Es geht mehr vor sich als nur das Intensivieren der Unterdrückung in Europa.

Lasst uns ein wenig Abstand von der Situation nehmen, durch die Troposphäre aufsteigen und einen Blick auf die Landkarte werfen, auf der Europa nur ein kleiner, rot hervorgehobener Flecken auf dem Globus ist. Dort sind einige hellgrüne Knoten- Punkte zu sehen: Saudi Arabien, die Al-Azhar Universität in Kairo und Istanbul, europäischer Vorposten der Türkei. Dies sind, respektive, die Petrodollars, das theologische Energie-Zentrum und die politische Macht hinter dem sunnitischen Islam und der Organisation der Islamischen Kooperation (OIC)

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Es gibt einen weiteren ausschlaggebenden islamischen Knotenpunkt, aber der liegt hinter dem Horizont in Washington D.C., über dem Gebäude des amerikanischen Außenministeriums im Nebel schwebend. Während in den letzten paar Monaten die Politjunkies wegen der Verschuldungs- Obergrenze durchdrehten oder besessen waren von der Idee eines möglichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten, hat Außenministerin Hillary Clinton, still und heimlich, eine herzliche Beziehung zur OIC aufgebaut. Sie will in den nächsten Jahren, während die USA das Chaos im Irak, Afghanistan und Pakistan bewältigt und der Iran eine einsatzbereite Atom-Bombe baut, die Kooperation mit der islamischen Welt. Im Gegenzug ist sie willens die verfassungsmäßigen Rechte der Amerikaner abzuschaffen.

Geplant ist, einen Weg zu finden um die Resolution 16/18 des UN Menschenrechtsrates zu implementieren, die von den Mitgliedsstaaten verlangt, "konkrete Schritte zu unternehmen, um Intoleranz, negatives Stereotypisieren und Diskriminierung, Anstiftung zu Gewalt und Gewalt gegen Personen auf Grund ihres religiösen Glaubens " zu bekämpfen. Oder, um es deutlicher zu sagen, sie wollen Kritik am Islam für ungesetzlich erklären.

Es gibt nur ein Hindernis für Mrs. Clintons ehrgeizigen Plan: Ein nervender Fetzen Papier, bekannt als der erste Zusatz zur Verfassung der Vereinigten Staaten.

Aber jetzt, wo Anders Breivik die vollen Konsequenzen vorgeführt hat, die das Zulassen unkontrollierter "Islamophobie” nach sich zieht, welcher Mensch guten Willens könnte nun noch ein paar Einschränkungen der Meinungsfreiheit ablehnen, die absichern könnten, dass sich so etwas wie das Massaker von Oslo, nicht wiederholen könnte?

Das ist der Generalplan. Die nächste Phase, wie sie vom Ko-Vorsitzenden und OIC Generalsekretär Ekmeleddin Ihsanoglu und der Außenministerin Clinton dargelegt wird, wird in einem Artikel der Arab News” erklärt. Ich habe die wichtigeren Stellen hervorgehoben.


OIC (Organisation der Islamischen Kooperation): Westen verspricht Islamophobie zu bekämpfen

ISTANBUL: Dieser Schritt kann mit Recht als fruchtbar für die Beziehungen der islamischen und der westlichen Welt beschrieben werden. Die Organisation der islamischen Kooperation und die führenden Nationen des Westens , unter der Führung der USA und der Europäischen Union, vereinbarten am Samstag konkrete Schritte um Intoleranz, negative Stereotypen, Aufrufe zur Gewalt und Gewalt gegen Personen auf Grund von Religion oder Glauben zu bekämpfen.

Das hochrangige Treffen wurde im historischen Yildiz Palast in Istanbul abgehalten. Teilnehmer waren: die Außenbeauftragte der EU Catherine Ashton gemeinsam mit den Außenministern und Offiziellen aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Japan, Australien, Belgien, Kanada, Polen, Rumänien, Dänemark, Ägypten, Jordanien, Libanon, Marokko, Pakistan, Senegal, Sudan, dem Vatikan, dem UN Büro des Hochkommissariates für Menschenrechte, die arabische Liga und die afrikanische Union. Der Generalsekretär der OIC Ekmeleddin Ihsanogolu und Außenministerin Hillary Clinton teilten sich den Vorsitz.

Seit er das Amt übernahm, hat der Generalsekretär der OIC an der Formulierung der Wege und Mittel gearbeitet um Akte der religiösen Intoleranz zu beenden.

"Es war in meiner Ansprache an die 15. Tagung des Menschenrechtsrates in Genf, bei der ich einen neuen Ansatz zur Herstellung eines Konsenses gegen die Anstiftung zu Gewalt und Intoleranz auf der Basis von Religion, das die friedliche Koexistenz gefährden kann und im direkten Kontrast zu der Idee einer globalisierten Welt steht, vorschlug,” sagte Ihsanogolu. "Ich bin froh, dass die acht Punkte in dem vorgeschlagenen Entwurf bei allen Verhandlungspartnern Anklang fanden. Sie formen die Grundlage des Konsenses, der in der Resolution 16/18 des Menschenrechtsrates reflektiert wird. Die Wichtigkeit der übereinstimmenden Annahme dieser Resolution sollte gebührend anerkannt werden."

Er sagte, die Herausforderungen bleiben.

"Jedoch, die Prüfung wird in der Durchführung liegen. Erfolgreich beim Bilden des Konsenses, müssen wir nun vereint auf dem Konsens aufbauen. Die Annahme der Resolution markiert nicht das Ende der Strasse. Sie bedeutet vielmehr einen Beginn, basierend auf einem neuen Ansatz zum Umgang mit einer ganzen Reihe miteinander zusammenhängender Angelegenheiten,” sagte Ihsnogolu. "Die Resolution 16/18 bietet eine gute Grundlage für abgestimmte Aktionen von Staaten, auf nationaler und internationaler Ebene und muss dementsprechend genutzt werden. Andernfalls, würden wir das unerschwingliche Risiko einer Übernahme und Bestimmung der Agenda durch Radikale und nicht- staatliche Akteure eingehen.”

Ihsanogolu sagte, es gäbe eine empfindliche Balance zwischen der Meinungsfreiheit und aufhetzender Rede.

"Wir sind nach wie vor besonders durch Einstellungen bestimmter Individuen oder Gruppen beunruhigt, die die Meinungsfreiheit ausnutzen um, durch das absichtsvolle Dämonisieren von Religionen und ihren Anhängern, zu Hass anzustacheln. Auch wenn wir die Freiheit der Meinung und der Rede respektieren, halten wir diese Einstellungen für politisch und ethisch falsch und gefühllos.”

Bei dem Treffen diskutierte Clinton (die Frage) wie man auf einer Resolution des UN Menschenrechtsrates, verabschiedet am 24. März, die zum Werben für Toleranz und zum Respekt für die Vielfalt des Glaubens aufruft, ohne die legitime Redefreiheit einzuschränken, aufbauen kann.

Clinton erklärte sich einverstanden, eine neue Vereinbarung zu religiöser Toleranz voranzubringen, die die freie Ausübung religiösen Glaubens respektiert mit dem Ziel, Debatten über Religion zwischen dem Westen und der islamischen Welt zu regeln.

" Gemeinsam haben wir begonnen, die falschen Trennungen, die religiöse Empfindlichkeiten gegen die freie Religionsausübung gruben, zu überwinden,” sagte Clinton ”Wir verfolgen, basierend auf konkreten Schritten, einen neuen Ansatz um Intoleranz zu bekämpfen, wo immer sie auftritt.”

Von den USA sprechend, meinte Clinton: "In den USA haben wir gesehen, wie die brandstiftenden Aktionen von nur einer kleinen Zahl von Menschen, eine breite Welle der Intoleranz erzeugen können. Daher konzentrieren wir uns auf die Förderung interreligiöser Erziehung und Zusammenarbeit, die Durchsetzung der Antidiskriminierungsgesetze, die Rechte aller Menschen zu schützen, zu beten wie sie es wählen und einige altmodische Techniken des Gruppendrucks und der öffentlichen Demütigung, so dass Leute nicht den Eindruck haben, sie hätten Unterstützung für etwas was wir verabscheuen.”

(…)

Sie lobte die Organisation der Islamischen Kooperation für deren Arbeit die Verabschiedung der Resolution 16/18 beim Menschenrechtsrat sicher zu stellen.

"Die Resolution 16/18 ruft die Staaten auf, die Freiheit der Religionsausübung zu schützen, beleidigenden Äußerungen durch Erziehung, interreligiösen Dialog und allgemeiner Debatte zu begegnen, und Diskriminierung , das Profiling, und Hassverbrechen zu verbieten, nicht aber die freie Rede zu kriminalisieren, wenn sie nicht zu unmittelbarer Gewalt aufruft .Wir haben die Absicht dass alle Länder selbstverantwortlich handeln und uns beim Berichten über ihr Vorankommen, bei der Ausführung dieser Schritte, an das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte, zur Seite zu stehen.”

Die Kausalkette ist demnach vollkommen etabliert: Wenn ein blonder, blauäugiger Psychopath viele Menschen tötet, sind die Websites die er gerne liest, zum Teil verantwortlich für seine Taten. Nach OIC Standards und der Resolution 16/18, betreiben diese Seiten "Intoleranz, die Verbreitung von negativen Stereotypen und.... Anstiftung zu Gewalt.”

Nebenbei - es ist interessant zu bemerken, dass dasselbe nicht für hetzende islamische Prediger gilt - nicht einmal für diejenigen, die "Tod denen die den Propheten beleidigen!” rufen.

Nein, das ist eine Einbahnstrasse: Nur nicht- Moslems können am Aufhetzen zu religiösem Hass schuldig sein. Selbst vollkommen gewaltlose Ansichten kommen als Aufhetzen in den Focus, solange sie eine negative Einstellung zum Islam ausdrücken. Sie machen die Regeln.

Und nun hat Mrs. Clinton einen notwendigen Zwischenschritt erkannt, "das beinhaltet Gruppenzwang und Anprangern”. Anders gesagt, Dinge die Leute wie ich denken und sagen werden doppelt schlecht bewertet. Unsere Ansichten werden die Grenze so weit überschreiten, dass Ausgrenzung kaum notwendig sein wird, ein bloßes gesetzgeberisches Nachspiel..

Stellen wir uns einen willfährigen Kongress vor, hypnotisiert von dem Erfolg Osama Bin Laden getötet zu haben und bereit unseren "demokratischen Alliierten” im Irak, Afghanistan Ägypten etc. zu helfen.

Stellen wir uns vor, wie Präsident Obama einen Nachfolger für einen konservativen Richter am Obersten Gericht benennt.

Stellen wir uns nur einen weiteren Fall mit einem blonden, blauäugigen Massenmörder vor, dessen Ideologie, zumindest dem Namen nach, als "konservativ” oder "einwanderungsfeindlich” identifiziert werden kann.

Wo, glauben Sie, werden wir danach sein?
Glauben Sie wirklich das könne hier nicht passieren?
Ich sage Ihnen, die OIC macht die Spielregeln!

 

08.08.2011 Halal made in Switzerland

Tages Anzeiger 9 August 2011
Von Jürg Steiner

Auf dem Brienzersee fahren «Halal-Cruises», ein Berner Viehhändler beliefert einen Halal-Schlachthof. Die muslimische Kundschaft treibt die Wirtschaft an, sich islamischen Qualitätsanforderungen anzupassen.

Die Iseltwald ist das unscheinbarste Passagierschiff, das auf dem Brienzersee verkehrt. Diesen Sommer war sie in einer Mission unterwegs, die in der ganzen muslimischen Welt für Aufmerksamkeit sorgte:

Von Mitte Juni bis Ende Juli liess die BLS die Iseltwald im Auftrag von Interlaken Tourismus jeden Mittwoch zur «Halal Barbeque Cruise» auslaufen – salopp gesagt ein islamkonformer Grillabend aus Tausendundeiner Nacht auf einem smaragdgrünen Alpensee.

Halal-Fieber im Oberland

Das neue Angebot stiess bei der stark wachsenden muslimischen Klientel im Oberland auf Anklang. Die Auslastung der Halal-Kurse habe über den Erwartungen gelegen, mehrere Fahrten seien komplett ausgebucht gewesen, sagt Patrizia Pulfer, Mediensprecherin von Interlaken Tourismus. Über die Hälfte der Halal-Passagiere sei aus dem arabischen Raum gekommen, aber auch Inder sowie entdeckungsfreudige einheimische Touristen seien zugestiegen.

Aufgrund der erfolgreichen ersten Saison werden die Halal-Cruises auf dem Brienzersee auch nächsten Sommer wieder durchgeführt, kündigt Pulfer an. Obschon ein Barbecue nach muslimischen Vorgaben eigentlich reichlich Stoff für Kontroversen birgt.

(...)

 

19.11.2010 Anschläge auf Christen im Irak

Im Irak gerät die christliche Minderheit zunehmend ins Visier muslimischer Extremisten. Bei neuen Angriffen wurden mindestens fünf Christen getötet und etwa 30 verletzt.

In jüngster Zeit scheinen die Christen, etwa 600.000 gibt es noch im Land, verstärkt im Blickfeld sunnitischer Extremisten zu stehen.

Zehn Tage nach der blutigen Geiselnahme in einer katholischen Kirche sind am Mittwoch (10.11.2010) bei einer Serie von Bomben- und Granatwerferangriffen auf Häuser und Geschäftsgebäude von Christen in Bagdad mindestens fünf Menschen getötet und mehr als 30 verletzt worden.

Verzweiflung unter der christlichen Minderheit

"Was können wir tun? Sie jagen die Christen in allen Stadtteilen der Hauptstadt", beklagte der aufgewühlte chaldäische Patriarch Emmanuel III. Delly im Telefongespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. "Die Christen können die Angreifer nicht aufhalten!"

Viele Christen erwägen inzwischen, ihre Heimat aufzugeben. "Seit zwei Jahren versucht mich meine Frau davon zu überzeugen, dass wir den Irak verlassen sollen", berichtet Rajed Wissam einem Reporter. "Jetzt bin ich auch überzeugt, dass sie Recht hat. Ich will mich nicht schuldig fühlen müssen, wenn meinen Kindern etwas passiert." Der 42-Jährige schlief nach eigenen Angaben gerade in seinem Haus im Viertel Dora im Süden Bagdads, als er durch Explosionen in der Nachbarschaft geweckt wurde.

Im Innenministerium in Bagdad hieß es, die nächtlichen Angriffe seien eine Fortsetzung der blutigen Geiselnahme in einer syrisch-katholischen Kirche vom 31. Oktober. Dabei waren 52 Menschen getötet worden. Zu der Tat bekannte sich der Ableger des Terrornetzwerks El Kaida "Islamischer Staat Irak".

Kirchenvertreter bitten um Hilfe

Der Erzbischof der syrisch-katholischen Kirche in Bagdad, Athanase Matti Schaba Matoka, rief die Weltöffentlichkeit auf, Christen im Irak zu schützen. Der irakischen Regierung warf er Untätigkeit vor. "Man will uns vertreiben und ist dabei erfolgreich." Der Vatikan forderte die irakischen Behörden auf, den Schutz der Christen "ernsthaft zu überdenken".

Deutsche Kirchenvertreter sind sehr besorgt

Der Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD, Martin Schindehütte, sagte: "Wir müssen damit rechnen, dass die Gewalt irakische Christen weiter aus dem Land treibt." Die kirchenpolitischen Sprecher von Union und FDP, Maria Flachsbarth und Stefan Ruppert, plädierten für bilaterale Gespräche mit dem irakischen Regierungschef Nuri Al-Maliki. Zudem sollte man über eine neue Aufnahme irakischer Flüchtlinge in Deutschland nachdenken.

Autorin: Susanne Eickenfonder (mit epd, dpa, afp, kna)
Redaktion: Ursula Kissel

 

19.11.2010 Winterthur sagt Ja zu Muslim-Friedhof

Das Winterthurer Stadtparlament hat sich ohne Gegenstimme für den Bau eines Grabfeldes für Muslime auf dem Rosenberg-Friedhof ausgespro- chen. Es bewilligte den Kredit von 1,53 Millionen Franken mit 47 zu 0 Stimmen bei 5 Enthaltungen.

12 Prozent der Winterthurerinnen und Winterthurer sind Muslime. Damit Verstorbene islamischen Glaubens nach ihren religiösen Erfordernissen bestattet werden können, wird nun der Friedhof Rosenberg an seiner Westgrenze um ein entsprechendes Grabfeld erweitert. Die Gräber sind nach Mekka ausgerichtet.

Das Grabfeld wird auf 3700 Quadratmetern Platz für 380 Beisetzungen bieten. Es gibt entsprechend kantonalen Vorschriften Erdbestattungen mit Sarg und einer Grabesruhe von 25 Jahren. In den letzten Jahren stieg die Zahl der Todesfälle von Muslimen auf 20 pro Jahr. Die Hälfe der Leichname wurde in die Heimatländer überführt.

Muslim-Friedhöfe auch in Zürich, Bern und Luzern

Das Winterthurer Muslim-Grabfeld soll in den nächsten acht Monaten bereitgestellt werden. Ab Mitte 2011 können die ersten Beisetzungen erfolgen. (...)


SF Tagesschau 10 November 2010

 

19.11.2010 Islamismus: Propaganda über das Netz - Der bin Laden des Internets

 

Der islamistische Prediger Anwar al-Awlaki nutzt das Netz, um zur Gewalt aufzurufen und Attentäter zu motivieren. Der Westen tut sich schwer damit, ihm Einhalt zu gebieten. Die Stimme klingt bedächtig und verrät wenig von der todbringenden Gewalt, die sie schürt. Dabei spricht der Prediger Anwar al-Awlaki nicht nur in Moscheen, um Islamisten zu inspirieren.

Vor allem nutzt der in den USA aufgewachsene Jemenit so geschickt die neuen Medien wie kaum ein anderer Islamist. So schrieb er mehrere E-Mails an den amerikanischen Armee-Major Nidal Malik Hasan, bevor dieser im vergangenen Jahr 13 Soldaten auf einer US-Militärbasis in Texas erschoss.

Zudem motivierten Awlakis Videos und Tonbandaufnahmen in fließendem Englisch und Arabisch Attentäter, wie den amerikanisch-pakistanischen Autobomber vom Times Square, Faisal Shahzad. Und auch im englischsprachigen Al-Qaida-Magazin Inspire tritt Awlaki in der jüngsten Ausgabe vom Oktober prominent auf.

Mit dieser Medienpräsenz hat der im Jemen lebende Prediger einen solchen Einfluss erreicht, dass Abdul Rahman al-Rashed, Chef des Fernsehsenders al-Arabiya, zu dem Schluss kommt: "Er ist der bin Laden des Internets."

Auch die amerikanische Regierung hat Awlakis Gefährlichkeit erkannt und setzte ihn im Frühjahr als ersten US-Bürger jemals auf eine Tötungsliste der CIA. Als Sicherheitsbehörden im Oktober Paketbomben in Flugzeugen aus dem Jemen fanden, vermuteten sie Awlakis Einfluss dahinter und beschlossen, auch im Internet verstärkt gegen den Prediger vorzugehen.
Vorträge auf Facebook

Dort hatte Awlaki einen guten Start. Zunächst setzte er eine eigene Facebook-Seite auf, über die Hunderte Fans seine Vorträge verfolgten. Zugleich gründeten seine Anhänger eigene Gruppen auf sozialen Netzwerkseiten wie Facebook und MySpace, in denen sie Schriften, Tonbandaufnahmen und Videos des Predigers verbreiteten.

Zudem betrieb Awlaki eine modern gestaltete Webseite. Dort nutzte der Prediger nach Einschätzung des Terror-Forschers Jack Barclay vor allem seine persönlichen Erfahrungen aus mehrjährigen Aufenthalten in den USA, um Sehnsüchte und Wissensdurst westlicher Muslime anzusprechen. (...)

sueddeutsche.de 17 November 2010
Von Janek Schmidt

http://europenews.dk/de/node/37450

 

19.11.2010 Bonn und sein islamistisches Milieu

Wie entstehen die Netzwerke radikaler Islamisten in Deutschland, wie etablieren und verändern sie sich? Beobachtungen in der kleinen Stadt am Rhein

Bonn, ausgerechnet Bonn. Solange sie Regierungssitz war, wurde die kleine Stadt am Rhein immer ein bisschen belächelt. Jetzt taucht sie wieder in den Nachrichten auf. Aber diese Nachrichten klingen gar nicht mehr provinziell. Mehr als ein halbes Dutzend Videobotschaften haben Al-Kaida und andere islamistische Terrororganisationen in den vergangenen Monaten veröffentlicht, in denen Männer ihrer Heimat Deutschland mit Anschlägen drohen. Sie sprechen Deutsch: "Unsere Atombombe, sie heißt Autobombe. Jeder Muslim kann sie sein". Und sie stammen auffällig oft aus Bonn.

Zwei Mal hat Bekkay H. in diesem Jahr bereits per Video zum Glaubenskrieg aufgerufen. Drei Botschaften sind von den Brüdern C. bekannt geworden. Es ist kein Zufall, dass diese Dschihadisten aus einer Stadt kommen, die bislang nicht ganz oben auf der Liste der Sicherheitsbehörden rangierte. Am Beispiel Bonn lässt sich exemplarisch erzählen, wie islamistische Netzwerke in Deutschland entstehen, wie sie sich etablieren und verändern.

Die Kessenicher Brüder:

"Höflich" und "hilfsbereit" seien Yassin, 24, und Mounir C., 27, sagt eine Nachbarin im Stadtteil Kessenich. Junge Männer, die einer Rentnerin schon mal die Einkaufstasche hochtragen. Die Eltern der Brüder äußern sich selbst nicht. Vermutlich verstehen sie nicht – ähnlich wie die Sicherheitsbehörden –, warum gerade diese Geschwister ihr Leben für Allah opfern wollen. Denn die beiden Brüder lebten ein sehr deutsches Leben, bis es sie in den Dschihad zog. Yassin und Mounir schienen gut integriert, Söhne einer intakten Familie mit Spitzengardinen an den Fenstern der Vierzimmerwohnung. Sie gingen aufs Gymnasium, spielten Fußball bei Fortuna Bonn und Blau-Weiß Oedekoven. Sie galten als beliebt, sogar als Spaßvögel. Mounir arbeitete als Bürosachbearbeiter drei Jahre lang beim Statistischen Bundesamt. Yassin leistete wie sein Bruder Wehrdienst. Jetzt sagt er als "Abu Ibrahim" in einem der Videos: "Wir genießen es, im Fadenkreuz der Amerikaner, im Kugelhagel der Nato zu stehen".

Die Moschee:

Ein islamistisches Netzwerk ist kein Verein, wie ihn das deutsche Vereinsrecht kennt, mit geregelter Mitgliedschaft, Vorstand und Jahresbericht. Es ruht vielmehr auf Bekanntschaften, auf direkten und indirekten Kontakten, es funktioniert über Mittelsmänner, über das Internet. Über Begegnungen in Moscheen, Vereinen oder in Hinterzimmern. So war es etwa in Hamburg, wo sich in der Al-Quds-Moschee die Attentäter des 11. September versammelten. In Bonn gilt die Al-Muhsinin-Moschee am Schwarzen Weg als Treffpunkt. Sie ist eines von 30 Gebetshäusern, die der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen beobachtet. In die Moschee sind auch die Brüder Yassin und Mounir C. regelmäßig gegangen, bevor sie sich auf die Reise nach Wasiristan, ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet, machten. Hierhin kam auch Bekkay H., der erste Deutsche, der Anfang des Jahres in einem Video offiziell für Al-Qaida warb. Zufall, sagen Muslime am Schwarzen Weg: "Wir können doch niemandem, der hierherkommt, in den Kopf schauen".

Hunderte Gläubige zieht es zum Freitagsgebet in die schmale Straße im Stadtteil Beuel, in der sich der zweistöckige, schlichte Bau versteckt. Unten in dem Gebäude befindet sich eine Küche, groß genug, um Hochzeitsfeiern zu versorgen, dazu eine umfangreiche Bibliothek. Oben beten die Gläubigen, zumeist Marokkaner. Muhsinin bedeutet: "die, die Gutes tun". Wer den Vorstand des Arabischen Kulturvereins nach einem Gesprächspartner fragt, bekommt einen jungen Mann, etwa 40, vorgestellt. "Die Muslime", sagt dieser, "werden zu Unrecht in die Ecke gedrängt." Er spricht von Gerüchten, die dazu dienten, "uns alles in die Schuhe zu schieben". Und er beharrt auch auf Nachfrage auf einer abenteuerlichen Verschwörungstheorie: "Es ist längst bewiesen, dass der 11. September kein Anschlag war. Sondern nur eine Sprengung".

Der Prediger:

Das Gespräch an der Wohnungstür im Bonner Süden ist kurz.
"Wie würden Sie sich selbst beschreiben"?
"Man schreibt über mich, ich sei ein Dschihadist – das ist völliger Unsinn".
"Sind Sie ein Fundamentalist"?
"Was ist das, ein Fundamentalist"?

Der Mann in Fleecejacke, Trainingshose und Schlappen ist Mohamed B. Deutsche Sicherheitsbehörden halten den Familienvater für einen der einflussreichsten radikalen Prediger in Deutschland. Eine Schlüsselfigur: B., so heißt es, kennt sowohl Bekkay H., den Al-Kaida-Extremisten, wie auch Eric B., einen Kämpfer aus dem Umfeld der "Sauerland-Gruppe", die derzeit in Düsseldorf vor Gericht stehen. Fundamentalistische Netzwerke brauchen ein bestimmtes Milieu, um sich zu entwickeln. Dazu gehören charismatische Führer, Prediger etwa, oder Veteranen, die Respekt genießen. Und Rekrutierer, die über Kontakte im Ausland verfügen. Prediger B. gilt als Salafist, als Einpeitscher eines kompromisslosen Islams, der von Verfassungsschutzbehörden als besonders gefährlich angesehen wird, weil er mit seinem vereinfachten Weltbild den Nachwuchs begeistern kann. Wir, die Gutes tun. Gegen die anderen, Ungläubige, Christen, Juden und "verweichlichte" Muslime – die Bösen. B. ist einer der Gründe, warum Guido Steinberg, Terrorismusexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik, Bonn neben Berlin, Hamburg, Braunschweig und Ulm/Neu-Ulm mittlerweile zu einem "der fünf oder sechs wichtigsten Zentren der Salafisten in Deutschland" zählt.

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen B. und neun andere wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Ihnen werden die Verbreitung volksverhetzender Schriften und die "Anwerbung zu einem fremden Wehrdienst", also zur Ausbildung in Trainingscamps der Islamisten, vorgeworfen. Gemeinsam mit dem Leipziger Imam Hassan D. veranstaltet Mohamed B. seit Jahren sogenannte Islam-Seminare. Dreitägige "Fortbildungen" in einem hessischen Feriendorf etwa, bei denen sich wie zuletzt Mitte April mehrere Hundert Muslime zu Fußball und Tischtennis treffen – und, fast nebenbei, indoktriniert werden.

Junge Araber und erstaunlich viele Konvertiten dürfen hier ganz nah bei Predigern sein, die sie oft schon aus dem Internet kennen. Man sitzt in lockerer Runde in Turnhallen und lauscht den Verheißungen von "Abul Baraa" oder "Abu Bakr". Die Grundlage ihrer Predigten lässt sich in einem Büchlein nachlesen, das B. übersetzt hat und vertreibt. In der "Glaubenslehre der sunnitischen Gemeinschaft" heißt es etwa, wer behaupte, es könne neben dem Islam andere Religionen geben, sei ein Ungläubiger, der bereuen müsse. Wenn er das nicht tue, müsse er "als ein Abtrünniger, als ein sogenannter Murtad, hingerichtet werden".

Solche Sätze sind noch kein direkter Aufruf, Anschläge zu begehen. Doch wer das Gedankengut verinnerlicht, kann schnell zum Gewalttäter werden. Zumal in dieser Szene Männer aktiv sind, die gezielt junge Muslime für den Dschihad rekrutieren. Auch der Prediger B. soll so ein "Talentsucher" sein. Insgesamt haben sich laut Bundesinnenministerium mittlerweile 140 junge Männer aus Deutschland in Trainingscamps ausbilden lassen. Im Bonner Süden weist der Mann mit dem eindrucksvollen Bart alle Vorwürfe von sich. Bevor er die Wohnungstür schließt, sagt er: "Sehen Sie, ich bin einfach nur ein Muslim, ein praktizierender Muslim".

Die Kämpfer:

Propaganda verbreiten, Angst säen, und vor allem: Kämpfer rekrutieren. Es ist dieser Dreiklang, der alle Videobotschaften aus Wasiristan prägt, die auf Zuschauer in Deutschland zielen. Nicht jedes Video bedeutet eine konkrete Anschlagsgefahr. Wohl aber fürchten die Sicherheitsbehörden, dass ein neues Video, tausendfach im Internet betrachtet, als eine Art "Türöffner" (BKA-Präsident Jörg Ziercke) dient und neue, junge Extremisten dazu motivieren kann, in den Kampf zu ziehen.

So wie vor zwei Jahren Bekkay H., der in Bonn nur ein paar Straßen vom Haus des Predigers B. entfernt wohnte. Sein Familienname steht noch auf dem Klingelschild am Eingang des Mehrfamilienhauses. Im ersten Stock, in zwei Zimmern für 380 Euro Miete, lebte "Abu Talha" bis Frühjahr 2007. Der Student der Lasertechnik und Mathematik gilt als Fachmann für Anschlagsplanungen in Wasiristan und soll Karriere bis in den "Mittelbau" von al-Qaida gemacht haben. "Seit 1993 ist es mein Ziel, mich in die Luft zu sprengen. Doch vorher muss ich meine Mission erfüllen", sagt H. in einem der Videos.

Der gebürtige Marokkaner, gegen den die Bundesanwaltschaft ermittelt, soll erst in einer Moschee und dann in Islam-Seminaren wie jenen von Mohamed B. radikalisiert worden sein. Bekkay H. kennt den Prediger. Das Netzwerk bietet bisweilen neben geistiger Anleitung auch ganz praktische Hilfe. So lebt in Bekkay H.s ehemaliger Zweizimmerwohnung heute ein Mann, den der Verfassungsschutz seit Langem beobachtet: Abdirazak B. Er wird zu den sogenannten Gefährdern gerechnet – gewaltbereiten Männern, die den Behörden als potenzielle Attentäter gelten.

Der 23-Jährige ist einer von zwei Extremisten, die Polizeibeamte in einer aufsehenerregenden Aktion im vergangenen Herbst auf dem Flughafen Köln/Bonn aus einer startbereiten KLM-Maschine holten. Die Männer wollten angeblich über Uganda nach Somalia oder Pakistan reisen – um Anschläge zu begehen? Im nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzbericht heißt es über B.: "Bekannt sind Kontakte in einschlägige islamistische Kreise in Deutschland." Auch er kennt den Prediger B. gut.

Die "wahre Schule des Islams": Warum ausgerechnet Bonn? Ibrahim Almusnad reicht Tee und Baklava zum Gespräch auf dem grünen Sofa in der König-Fahd-Akademie. Hinter dem Schreibtisch des Schulleiters hängen Porträts von Mitgliedern des saudischen Königshauses. "Unsere Schule ist keine Quelle der Gewalt", sagt der weltgewandt auftretende Direktor. Almusnad spricht selbst an, was er "die Vorfälle" nennt. 2003 machte die Akademie Schlagzeilen, als Reporter aufdeckten, dass dort Radikale Hass predigten. Die Schule, zu deren Eröffnung 1995 der damalige Außenminister Klaus Kinkel (FDP) kam, stand vor der Schließung. Heute besuchen statt einstmals 500 noch 160 Schüler die Klassen eins bis zwölf – absolutes Minimum für einen ordentlichen Betrieb. Durfte die Schule früher selbst bestimmen, wen sie aufnimmt, entscheidet darüber heute das Regierungspräsidium. Und die Beamten gehen rigide vor, als wollten sie die Akademie austrocknen. "Unsere Absolventen sind Ingenieure, Ärzte, aber auch Handwerker oder Taxifahrer geworden", berichtet Almusnad. Ob darunter auch Islamisten sind, ist bislang nicht bekannt. Es heißt aber, Al-Qaida-Kämpfer H. habe "im Umfeld" der Schule verkehrt.

Auch wenn in der Fahd-Akademie mittlerweile tatsächlich kein radikales Gedankengut mehr verbreitet wird, stellt sie doch weiter einen Anziehungspunkt für Extremisten dar, die ihre Kinder auf eine Art "wahre Schule des Islams" schicken wollen. So sind aus Ulm Islamisten, die der Verfassungsschutz beobachtet, nach Bonn gezogen, weil sie ihre Kinder auf der Akademie unterrichten lassen wollen. Direktor Almusnad sagt dazu nur: "Die Kinder sind nicht verantwortlich für die Ansichten und Taten ihrer Eltern." Darauf festlegen, dass es an seiner Schule nicht in nennenswerter Zahl Extremisten gibt, möchte sich der Schulleiter nicht.

Insgesamt leben in Bonn 30.000 Menschen muslimischen Glaubens, etwa neun Prozent der Einwohner. Zur Extremistenszene gehören nach Schätzungen vielleicht 20 Personen. Offizielle Angaben gibt es nicht. Die Ungenauigkeit hat auch damit zu tun, dass derartige Netzwerke keine starren Gefüge sind, dass sie sich ständig verändern. Sie reagieren auf Druck von außen, auf Ermittlungen oder Geheimdienstoperationen. "Diese Netzwerke", sagt ein nordrhein-westfälischer Verfassungsschützer, "sind wie Amöben: Sie entwickeln sich, sie teilen sich – und entstehen anderswo neu". {Quelle: www.zeit.de} (...)

kopten ohne grenzen 17 November 2010 ; http://europenews.dk/de/node/37452

 

19.11.2010 Bonn und sein islamistisches Milieu

Wie entstehen die Netzwerke radikaler Islamisten in Deutschland, wie etablieren und verändern sie sich? Beobachtungen in der kleinen Stadt am Rhein

Bonn, ausgerechnet Bonn. Solange sie Regierungssitz war, wurde die kleine Stadt am Rhein immer ein bisschen belächelt. Jetzt taucht sie wieder in den Nachrichten auf. Aber diese Nachrichten klingen gar nicht mehr provinziell. Mehr als ein halbes Dutzend Videobotschaften haben Al-Kaida und andere islamistische Terrororganisationen in den vergangenen Monaten veröffentlicht, in denen Männer ihrer Heimat Deutschland mit Anschlägen drohen. Sie sprechen Deutsch: "Unsere Atombombe, sie heißt Autobombe. Jeder Muslim kann sie sein". Und sie stammen auffällig oft aus Bonn.

Zwei Mal hat Bekkay H. in diesem Jahr bereits per Video zum Glaubenskrieg aufgerufen. Drei Botschaften sind von den Brüdern C. bekannt geworden. Es ist kein Zufall, dass diese Dschihadisten aus einer Stadt kommen, die bislang nicht ganz oben auf der Liste der Sicherheitsbehörden rangierte. Am Beispiel Bonn lässt sich exemplarisch erzählen, wie islamistische Netzwerke in Deutschland entstehen, wie sie sich etablieren und verändern.

Die Kessenicher Brüder:

"Höflich" und "hilfsbereit" seien Yassin, 24, und Mounir C., 27, sagt eine Nachbarin im Stadtteil Kessenich. Junge Männer, die einer Rentnerin schon mal die Einkaufstasche hochtragen. Die Eltern der Brüder äußern sich selbst nicht. Vermutlich verstehen sie nicht – ähnlich wie die Sicherheitsbehörden –, warum gerade diese Geschwister ihr Leben für Allah opfern wollen. Denn die beiden Brüder lebten ein sehr deutsches Leben, bis es sie in den Dschihad zog. Yassin und Mounir schienen gut integriert, Söhne einer intakten Familie mit Spitzengardinen an den Fenstern der Vierzimmerwohnung. Sie gingen aufs Gymnasium, spielten Fußball bei Fortuna Bonn und Blau-Weiß Oedekoven. Sie galten als beliebt, sogar als Spaßvögel. Mounir arbeitete als Bürosachbearbeiter drei Jahre lang beim Statistischen Bundesamt. Yassin leistete wie sein Bruder Wehrdienst. Jetzt sagt er als "Abu Ibrahim" in einem der Videos: "Wir genießen es, im Fadenkreuz der Amerikaner, im Kugelhagel der Nato zu stehen".

Die Moschee:

Ein islamistisches Netzwerk ist kein Verein, wie ihn das deutsche Vereinsrecht kennt, mit geregelter Mitgliedschaft, Vorstand und Jahresbericht. Es ruht vielmehr auf Bekanntschaften, auf direkten und indirekten Kontakten, es funktioniert über Mittelsmänner, über das Internet. Über Begegnungen in Moscheen, Vereinen oder in Hinterzimmern. So war es etwa in Hamburg, wo sich in der Al-Quds-Moschee die Attentäter des 11. September versammelten. In Bonn gilt die Al-Muhsinin-Moschee am Schwarzen Weg als Treffpunkt. Sie ist eines von 30 Gebetshäusern, die der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen beobachtet. In die Moschee sind auch die Brüder Yassin und Mounir C. regelmäßig gegangen, bevor sie sich auf die Reise nach Wasiristan, ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet, machten. Hierhin kam auch Bekkay H., der erste Deutsche, der Anfang des Jahres in einem Video offiziell für Al-Qaida warb. Zufall, sagen Muslime am Schwarzen Weg: "Wir können doch niemandem, der hierherkommt, in den Kopf schauen".

Hunderte Gläubige zieht es zum Freitagsgebet in die schmale Straße im Stadtteil Beuel, in der sich der zweistöckige, schlichte Bau versteckt. Unten in dem Gebäude befindet sich eine Küche, groß genug, um Hochzeitsfeiern zu versorgen, dazu eine umfangreiche Bibliothek. Oben beten die Gläubigen, zumeist Marokkaner. Muhsinin bedeutet: "die, die Gutes tun". Wer den Vorstand des Arabischen Kulturvereins nach einem Gesprächspartner fragt, bekommt einen jungen Mann, etwa 40, vorgestellt. "Die Muslime", sagt dieser, "werden zu Unrecht in die Ecke gedrängt." Er spricht von Gerüchten, die dazu dienten, "uns alles in die Schuhe zu schieben". Und er beharrt auch auf Nachfrage auf einer abenteuerlichen Verschwörungstheorie: "Es ist längst bewiesen, dass der 11. September kein Anschlag war. Sondern nur eine Sprengung".

Der Prediger:

Das Gespräch an der Wohnungstür im Bonner Süden ist kurz.
"Wie würden Sie sich selbst beschreiben"?
"Man schreibt über mich, ich sei ein Dschihadist – das ist völliger Unsinn".
"Sind Sie ein Fundamentalist"?
"Was ist das, ein Fundamentalist"?

Der Mann in Fleecejacke, Trainingshose und Schlappen ist Mohamed B. Deutsche Sicherheitsbehörden halten den Familienvater für einen der einflussreichsten radikalen Prediger in Deutschland. Eine Schlüsselfigur: B., so heißt es, kennt sowohl Bekkay H., den Al-Kaida-Extremisten, wie auch Eric B., einen Kämpfer aus dem Umfeld der "Sauerland-Gruppe", die derzeit in Düsseldorf vor Gericht stehen. Fundamentalistische Netzwerke brauchen ein bestimmtes Milieu, um sich zu entwickeln. Dazu gehören charismatische Führer, Prediger etwa, oder Veteranen, die Respekt genießen. Und Rekrutierer, die über Kontakte im Ausland verfügen. Prediger B. gilt als Salafist, als Einpeitscher eines kompromisslosen Islams, der von Verfassungsschutzbehörden als besonders gefährlich angesehen wird, weil er mit seinem vereinfachten Weltbild den Nachwuchs begeistern kann. Wir, die Gutes tun. Gegen die anderen, Ungläubige, Christen, Juden und "verweichlichte" Muslime – die Bösen. B. ist einer der Gründe, warum Guido Steinberg, Terrorismusexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik, Bonn neben Berlin, Hamburg, Braunschweig und Ulm/Neu-Ulm mittlerweile zu einem "der fünf oder sechs wichtigsten Zentren der Salafisten in Deutschland" zählt.

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen B. und neun andere wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Ihnen werden die Verbreitung volksverhetzender Schriften und die "Anwerbung zu einem fremden Wehrdienst", also zur Ausbildung in Trainingscamps der Islamisten, vorgeworfen. Gemeinsam mit dem Leipziger Imam Hassan D. veranstaltet Mohamed B. seit Jahren sogenannte Islam-Seminare. Dreitägige "Fortbildungen" in einem hessischen Feriendorf etwa, bei denen sich wie zuletzt Mitte April mehrere Hundert Muslime zu Fußball und Tischtennis treffen – und, fast nebenbei, indoktriniert werden.

Junge Araber und erstaunlich viele Konvertiten dürfen hier ganz nah bei Predigern sein, die sie oft schon aus dem Internet kennen. Man sitzt in lockerer Runde in Turnhallen und lauscht den Verheißungen von "Abul Baraa" oder "Abu Bakr". Die Grundlage ihrer Predigten lässt sich in einem Büchlein nachlesen, das B. übersetzt hat und vertreibt. In der "Glaubenslehre der sunnitischen Gemeinschaft" heißt es etwa, wer behaupte, es könne neben dem Islam andere Religionen geben, sei ein Ungläubiger, der bereuen müsse. Wenn er das nicht tue, müsse er "als ein Abtrünniger, als ein sogenannter Murtad, hingerichtet werden".

Solche Sätze sind noch kein direkter Aufruf, Anschläge zu begehen. Doch wer das Gedankengut verinnerlicht, kann schnell zum Gewalttäter werden. Zumal in dieser Szene Männer aktiv sind, die gezielt junge Muslime für den Dschihad rekrutieren. Auch der Prediger B. soll so ein "Talentsucher" sein. Insgesamt haben sich laut Bundesinnenministerium mittlerweile 140 junge Männer aus Deutschland in Trainingscamps ausbilden lassen. Im Bonner Süden weist der Mann mit dem eindrucksvollen Bart alle Vorwürfe von sich. Bevor er die Wohnungstür schließt, sagt er: "Sehen Sie, ich bin einfach nur ein Muslim, ein praktizierender Muslim".

Die Kämpfer:

Propaganda verbreiten, Angst säen, und vor allem: Kämpfer rekrutieren. Es ist dieser Dreiklang, der alle Videobotschaften aus Wasiristan prägt, die auf Zuschauer in Deutschland zielen. Nicht jedes Video bedeutet eine konkrete Anschlagsgefahr. Wohl aber fürchten die Sicherheitsbehörden, dass ein neues Video, tausendfach im Internet betrachtet, als eine Art "Türöffner" (BKA-Präsident Jörg Ziercke) dient und neue, junge Extremisten dazu motivieren kann, in den Kampf zu ziehen.

So wie vor zwei Jahren Bekkay H., der in Bonn nur ein paar Straßen vom Haus des Predigers B. entfernt wohnte. Sein Familienname steht noch auf dem Klingelschild am Eingang des Mehrfamilienhauses. Im ersten Stock, in zwei Zimmern für 380 Euro Miete, lebte "Abu Talha" bis Frühjahr 2007. Der Student der Lasertechnik und Mathematik gilt als Fachmann für Anschlagsplanungen in Wasiristan und soll Karriere bis in den "Mittelbau" von al-Qaida gemacht haben. "Seit 1993 ist es mein Ziel, mich in die Luft zu sprengen. Doch vorher muss ich meine Mission erfüllen", sagt H. in einem der Videos.

Der gebürtige Marokkaner, gegen den die Bundesanwaltschaft ermittelt, soll erst in einer Moschee und dann in Islam-Seminaren wie jenen von Mohamed B. radikalisiert worden sein. Bekkay H. kennt den Prediger. Das Netzwerk bietet bisweilen neben geistiger Anleitung auch ganz praktische Hilfe. So lebt in Bekkay H.s ehemaliger Zweizimmerwohnung heute ein Mann, den der Verfassungsschutz seit Langem beobachtet: Abdirazak B. Er wird zu den sogenannten Gefährdern gerechnet – gewaltbereiten Männern, die den Behörden als potenzielle Attentäter gelten.

Der 23-Jährige ist einer von zwei Extremisten, die Polizeibeamte in einer aufsehenerregenden Aktion im vergangenen Herbst auf dem Flughafen Köln/Bonn aus einer startbereiten KLM-Maschine holten. Die Männer wollten angeblich über Uganda nach Somalia oder Pakistan reisen – um Anschläge zu begehen? Im nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzbericht heißt es über B.: "Bekannt sind Kontakte in einschlägige islamistische Kreise in Deutschland." Auch er kennt den Prediger B. gut.

Die "wahre Schule des Islams": Warum ausgerechnet Bonn? Ibrahim Almusnad reicht Tee und Baklava zum Gespräch auf dem grünen Sofa in der König-Fahd-Akademie. Hinter dem Schreibtisch des Schulleiters hängen Porträts von Mitgliedern des saudischen Königshauses. "Unsere Schule ist keine Quelle der Gewalt", sagt der weltgewandt auftretende Direktor. Almusnad spricht selbst an, was er "die Vorfälle" nennt. 2003 machte die Akademie Schlagzeilen, als Reporter aufdeckten, dass dort Radikale Hass predigten. Die Schule, zu deren Eröffnung 1995 der damalige Außenminister Klaus Kinkel (FDP) kam, stand vor der Schließung. Heute besuchen statt einstmals 500 noch 160 Schüler die Klassen eins bis zwölf – absolutes Minimum für einen ordentlichen Betrieb. Durfte die Schule früher selbst bestimmen, wen sie aufnimmt, entscheidet darüber heute das Regierungspräsidium. Und die Beamten gehen rigide vor, als wollten sie die Akademie austrocknen. "Unsere Absolventen sind Ingenieure, Ärzte, aber auch Handwerker oder Taxifahrer geworden", berichtet Almusnad. Ob darunter auch Islamisten sind, ist bislang nicht bekannt. Es heißt aber, Al-Qaida-Kämpfer H. habe "im Umfeld" der Schule verkehrt.

Auch wenn in der Fahd-Akademie mittlerweile tatsächlich kein radikales Gedankengut mehr verbreitet wird, stellt sie doch weiter einen Anziehungspunkt für Extremisten dar, die ihre Kinder auf eine Art "wahre Schule des Islams" schicken wollen. So sind aus Ulm Islamisten, die der Verfassungsschutz beobachtet, nach Bonn gezogen, weil sie ihre Kinder auf der Akademie unterrichten lassen wollen. Direktor Almusnad sagt dazu nur: "Die Kinder sind nicht verantwortlich für die Ansichten und Taten ihrer Eltern." Darauf festlegen, dass es an seiner Schule nicht in nennenswerter Zahl Extremisten gibt, möchte sich der Schulleiter nicht.

Insgesamt leben in Bonn 30.000 Menschen muslimischen Glaubens, etwa neun Prozent der Einwohner. Zur Extremistenszene gehören nach Schätzungen vielleicht 20 Personen. Offizielle Angaben gibt es nicht. Die Ungenauigkeit hat auch damit zu tun, dass derartige Netzwerke keine starren Gefüge sind, dass sie sich ständig verändern. Sie reagieren auf Druck von außen, auf Ermittlungen oder Geheimdienstoperationen. "Diese Netzwerke", sagt ein nordrhein-westfälischer Verfassungsschützer, "sind wie Amöben: Sie entwickeln sich, sie teilen sich – und entstehen anderswo neu". {Quelle: www.zeit.de} (...)

kopten ohne grenzen 17 November 2010 ; http://europenews.dk/de/node/37452

 

19.11.2010 Islamismus: Propaganda über das Netz - Der bin Laden des Internets


sueddeutsche.de 17 November 2010
Von Janek Schmidt

Der islamistische Prediger Anwar al-Awlaki nutzt das Netz, um zur Gewalt aufzurufen und Attentäter zu motivieren. Der Westen tut sich schwer damit, ihm Einhalt zu gebieten. Die Stimme klingt bedächtig und verrät wenig von der todbringenden Gewalt, die sie schürt. Dabei spricht der Prediger Anwar al-Awlaki nicht nur in Moscheen, um Islamisten zu inspirieren.

Vor allem nutzt der in den USA aufgewachsene Jemenit so geschickt die neuen Medien wie kaum ein anderer Islamist. So schrieb er mehrere E-Mails an den amerikanischen Armee-Major Nidal Malik Hasan, bevor dieser im vergangenen Jahr 13 Soldaten auf einer US-Militärbasis in Texas erschoss.

Zudem motivierten Awlakis Videos und Tonbandaufnahmen in fließendem Englisch und Arabisch Attentäter, wie den amerikanisch-pakistanischen Autobomber vom Times Square, Faisal Shahzad. Und auch im englischsprachigen Al-Qaida-Magazin Inspire tritt Awlaki in der jüngsten Ausgabe vom Oktober prominent auf.

Mit dieser Medienpräsenz hat der im Jemen lebende Prediger einen solchen Einfluss erreicht, dass Abdul Rahman al-Rashed, Chef des Fernsehsenders al-Arabiya, zu dem Schluss kommt: "Er ist der bin Laden des Internets."

Auch die amerikanische Regierung hat Awlakis Gefährlichkeit erkannt und setzte ihn im Frühjahr als ersten US-Bürger jemals auf eine Tötungsliste der CIA. Als Sicherheitsbehörden im Oktober Paketbomben in Flugzeugen aus dem Jemen fanden, vermuteten sie Awlakis Einfluss dahinter und beschlossen, auch im Internet verstärkt gegen den Prediger vorzugehen.
Vorträge auf Facebook

Dort hatte Awlaki einen guten Start. Zunächst setzte er eine eigene Facebook-Seite auf, über die Hunderte Fans seine Vorträge verfolgten. Zugleich gründeten seine Anhänger eigene Gruppen auf sozialen Netzwerkseiten wie Facebook und MySpace, in denen sie Schriften, Tonbandaufnahmen und Videos des Predigers verbreiteten.

Zudem betrieb Awlaki eine modern gestaltete Webseite. Dort nutzte der Prediger nach Einschätzung des Terror-Forschers Jack Barclay vor allem seine persönlichen Erfahrungen aus mehrjährigen Aufenthalten in den USA, um Sehnsüchte und Wissensdurst westlicher Muslime anzusprechen. (...)

http://europenews.dk/de/node/37450

 

19.11.2009 Befehle aus dem Koran im Umgang mit Ungläubigen


Zentralrat der Ex-Muslime 18 November 2010

Im Islam ist es vorgesehen jeden einzelnen Bereich des Lebens zu kontrollieren und vorzuschreiben wie zu handeln ist. Allene im Umgang mit Ungläubigen (das sind alle nicht orthodoxen Muslime, alsoMunafiq ("Feiertagsmoslems"), Christen, Juden, Konfessionsfreie und ganz besonders Ex-Muslime.

Der Abfall vom Islam ist eine der größten Sünden und wird in einigen islamisch dominierten Staaten mit harter Bestrafung bis zur Todesstrafe geahndet. Da die Interpretation islamischer Texte Islamgelehrten vorbehalten ist, wird hier die Verantwortung über das eigene Leben in die Hände fremder Menschen gegeben, die alleine durch ihre Stellung als Kleriker Macht über Existenzen erhalten.

Wer den Islam ernst nimmt, der muss in Kauf nehmen die persönliche Freiheit aufzugeben und wer ständig Toleranz und Respekt vor dem Islam einfordert, der macht sich mitschuldig anderen ihre Freiheit zu rauben und den orthodoxen Islam zu stärken. Der orthodoxe Islam ist mit Demokratie und Individualismus nicht vereinbar.

Anbei eine Auflistung einiger Koransuren und den genauen Suren in ihrer deutschen Übersetzung.

3.28. Die Gläubigen sollen sich nicht Ungläubige zu Freunden nehmen vor den Gläubigen - und wer das tut, hat nichts mit Allah -, es sei denn, daß ihr euch vorsichtig vor ihnen hütet. Allah warnt euch vor Seiner Strafe, und zu Allah ist die Heimkehr.

3.56. Was nun die Ungläubigen anlangt, so will Ich ihnen strenge Strafe auferlegen in dieser und in jener Welt, und sie sollen keine Helfer finden.

3.91. Die aber ungläubig waren und als Ungläubige sterben, von ihrer keinem soll selbst eine Weltvoll Gold angenommen werden, auch wenn er es als Lösegeld bietet. Sie sind es, denen schmerzliche Strafe wird, und keine Helfer sollen sie finden.

4.144. O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr wohl Allah einen offenkundigen Beweis gegen euch selbst geben?

4.150. Die an Allah und Seine Gesandten nicht glauben und einen Unterschied machen möchten zwischen Allah und Seinen Gesandten und sagen: «Wir glauben an die einen und verwerfen die anderen», und einen Weg zwischendurch einschlagen möchten:

4.151. Sie sind die wahren Ungläubigen, und den Ungläubigen haben Wir schmähliche Strafe bereitet.

7.37. Wer ist wohl frevelhafter als der; der eine Lüge wider Allah erdichtet oder Seine Zeichen der Lüge zeiht? Diesen soll das ihnen bestimmte Los werden, bis Unsere Boten zu ihnen kommen, ihnen den Tod zu bringen; sie werden sprechen: «Wo ist nun das, was ihr statt Allah anzurufen pflegtet?» Jene werden antworten: «Wir können sie nicht finden»; und sie werden gegen sich selbst Zeugnis ablegen, daß sie Ungläubige waren.

8.35. Und ihr Gebet vor dem Haus (Kaba) ist nichts anderes als Pfeifen und Händeklatschen. «Kostet denn die Strafe, weil ihr ungläubig wart.»

9.17. Den Götzendienern steht es nicht zu, die Moscheen Allahs zu erhalten, solange sie gegen sich selbst zeugen durch den Unglauben. Sie sind es, deren Werke umsonst sein sollen und im Feuer müssen sie bleiben.

9.23. O die ihr glaubt, nehmt nicht eure Väter und eure Brüder zu Freunden, wenn sie den Unglauben dem Glauben vorziehen. Und die von euch sie zu Freunden nehmen - das sind die Ungerechten.

9.80. Bitte für sie um Verzeihung oder bitte nicht um Verzeihung für sie; ob du auch siebzigmal für sie um Verzeihung bittest, Allah wird ihnen niemals verzeihen. Dies, weil sie nicht an Allah und an Seinen Gesandten glaubten. Und Allah weist dem treulosen Volk nicht den Weg.

9.97. Die Wüstenaraber sind die allerverstocktesten in Unglauben und Heuchelei und sind eher dazu geneigt, die Vorschriften nicht zu kennen, die Allah Seinem Gesandten offenbart hat. Und Allah ist allwissend, allweise.

16.106. Wer Allah verleugnet, nachdem er geglaubt - den allein ausgenommen, der gezwungen wird, indes sein Herz im Glauben Frieden findet - jene aber, die ihre Brust dem Unglauben öffnen, auf ihnen ist Allahs Zorn; und ihnen wird eine strenge Strafe.

47.34. Wahrlich, jene, die ungläubig sind und die abwendig machen von Allahs Weg und dann als Ungläubige sterben - ihnen wird Allah gewiß nicht verzeihen.

58.5. Diejenigen, die sich Allah und Seinem Gesandten widersetzen, die werden gewiß erniedrigt werden, eben wie die vor ihnen erniedrigt wurden; denn Wir haben bereits deutliche Zeichen herniedergesandt. Und den Ungläubigen wird eine schmähliche Strafe.

57.15. So soll heute kein Lösegeld von euch angenommen werden, noch von den Ungläubigen. Euer Aufenthalt ist das Feuer; das ist euer Hort. Und eine schlimme Bestimmung ist es!»

59.21. Hätten Wir diesen Koran auf einen Berg herabgesandt, du hättest gesehen, wie er sich demütigte und sich spaltete aus Furcht vor Allah. Solche Gleichnisse stellen Wir für die Menschen, auf daß sie sich besinnen.

63.6. Es ist ihnen gleich, ob du für sie um Verzeihung bittest oder nicht für sie um Verzeihung bittest. Allah wird ihnen nie verzeihen; Allah weist dem widerspenstigen Volk nicht den Weg.

71.26-27. Und Noah sprach: «Mein Herr, laß im Lande (auch) nicht einen einzigen von den Ungläubigen; Denn wenn Du sie lässest, so werden sie nur Deine Diener verführen und werden nur eine tief frevlerische (Nachkommenschaft) von hartnäckigen Ungläubigen zeugen.

72.23. (Mein Amt ist) nur die Übermittlung (der Offenbarung) von Allah und Seiner Botschaften.» Und die sich Allah widersetzen und Seinem Gesandten, für die ist das Feuer der Hölle, darin sie bleiben sollen auf lange Zeit.

80.40-42. Und andere Gesichter, an jenem Tage, werden staubbedeckt sein, Finsternis wird sie verhüllen. Das sind die Ungläubigen, die Frevler.

88.21-24. Ermahne drum; denn du bist nur ein Ermahner; Du bist nicht Wächter über sie. Jener aber, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt, Ihn wird Allah mit der schwersten Strafe strafen.

98.6. Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift (Christen/Juden) und den Götzendienern, werden im Feuer der Hölle sein, um darin zu bleiben. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe. (...)

 

19.11.2010 CH: Kein Kopftuchverbot für Tessiner Schülerinnen

Muslimische Mädchen dürfen im Kanton Tessin in der Schule auch weiterhin ein Kopftuch tragen. Das Tessiner Kantonsparlament hat eine Forderung nach einem Kopftuchverbot deutlich abgelehnt. Es hielt ein solches für übertrieben. Von über 13'000 Mädchen, die eine Schule im Tessin besuchten, würden nur deren zehn ein Kopftuch tragen.

Eingereicht wurde der Vorstoss vom politischen Einzelkämpfer Giorgio Ghiringhelli.

Er wollte das Tragen von Kopftüchern und Foulards während des Unterrichts verbieten. Dies, um die muslimischen Mädchen besser zu integrieren. (...)

SR DRS 11 November 2010

 

03.11.2010 Saudi-Arabien fördert radikalen Zentralrat

Saudi-Arabien sponsert den Islamisten vom IZRS 1000 Korane. Experten warnen vor wachsendem Einfluss der Saudis in der Schweiz. Gemunkelt wurde es schon lange, doch nun ist es offiziell: Der Islamische Zentralrat (IZRS) wird vom saudischen Regime unterstützt. Die Saudis liefern 1000 Koran-Exemplare nach Bern, wie es auf der Website des Vereins heisst. «Der Kontakt kam durch eine Anfrage aus Riad zustande. Die Bücher werden Ende November in Bern sein», sagt IZRS-Sprecher Quaasim Illi.

Saudi-Arabien ist auch in Norwegen missionarisch aktiv. Dort wollte der Wüstenstaat zwei Moscheen bauen – blitzte aber ab. Wie die Zeitung «Verdens Gang» kürzlich berichtete, legte der norwegische Aussenminister sein Veto ein. Es wäre «paradox und unnatürlich, die Finanzierung aus Quellen in einem Land zuzulassen, in dem keine Religionsfreiheit herrscht», zitiert das Blatt aus der Begründung des Ministeriums.

Elham Manea, Islam-Expertin von der Uni Zürich, warnt vor dem saudischen Einfluss: «Die Bücherlieferungen sind Teil der Strategie Saudi-Arabiens. Dieses will seine radikale und intolerante Lesart des Islam, den Wahabismus, in die ganze Welt tragen.» Dazu würden die Öl-Scheichs Moscheebauten oder radikale Gruppen finanziell und ideologisch unterstützen. Die Politologin sagt deshalb: «Der Wahabismus darf nicht um sich greifen. Beim IZRS ist die Politik gefordert.»

Diese ist alarmiert: «Wenn diese Leute demokratiefeindliche Lehren verbreiten, müssen die Bücher konfisziert werden», sagt etwa Christian Wasserfallen (FDP). Auch Jakob Büchler (CVP) sagt: «Die Bücherlieferungen zeigen, dass die Islamisten ihre Ideologie ungehindert verbreiten.» Hier müsse man genauer hinschauen. (...)

20 Minuten Online 1 November 2010
 

15.10.2010 Islamische Studien an der Uni Luzern

 

An der Theologischen Fakultät der Universität Luzern soll ein Islam-Lehrstuhl eingerichtet werden. Das Ziel dabei ist, den Islam auf diesem Weg weiterzuentwickeln. Diese Zielsetzung ist utopisch!

Wenn man von einem Islam-Lehrstuhl oder von der Ausbildung von Imamen an einer theologischen Fakultät spricht, dann begeht man einen grundsätzlichen Denkfehler. Die christlichen Religionswissenschaften basieren auf theologisch-philosophischen Studien. Das heisst, dass über die Deutung und Bedeutung des Evangeliums diskutiert und sogar gestritten werden kann. Beim Islam ist dies nicht der Fall. Am 9. April 2005 fand an der Universität in Freiburg eine Veranstaltung statt, an der über islamischen Religionsunterricht und die Ausbildung von Imamen diskutiert wurde. Vertreter der islamischen Verbände haben klargemacht, dass die Ausbildung von Imamen nicht bei den Theologen, sondern bei den Juristen stattfinden sollte. Dies weil der Koran Wort für Wort Allahs Wille beinhaltet und dementsprechend strikt ausgelegt werden muss. Es gibt kein Raum für Interpretationen, wie sie bei der christlichen Theologie der Fall ist. Die Vorgaben im Koran müssen Wort für Wort umgesetzt werden, wie ein Gesetzestext.

Die Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam sieht das anders und begrüsst die Bestrebungen. Denn wenn der Lehrstuhl Kritik am Korantext aufnehme und Neuinterpretationen zulasse, sei er vorteilhaft für die Integration. Diese Aussage ist nachvollziehbar, bedeutet sie nichts anderes, als dass die strikte Auslegung des Korans eine erfolgreiche Integration behindert. Konträr äussert sich Farhad Afshar, Berner Dozent für Entwicklungstheologie an der Universität Bern, sinngemäss:

Es gibt in Europa Bestrebungen, einen Islam nach europäischen Vorstellungen zu schaffen. Ich möchte hier klarstellen, dass die moslemische Bevölkerung diese Bestrebungen nicht unterstützen und einen sogenannten Euro-Islam nie akzeptieren wird. (...)

znews.ch - news aus der zentralschweiz 22 September 2010; http://europenews.dk/de/node/35678

 

15.10.2010 Langenthaler Minarett: Baubewilligung zieht heiklen Entscheid nach sich

Der Kanton Bern hat die Baubewilligung für ein Minarett in Langenthal trotz Minarett-Verbot in der Verfassung bestätigt. Das Bewilligungsver- fahren wurde gemäss dem Rechtsdienst der Baudirektion Bern im Juni 2009 und somit vor der Abstimmung zum Minarett-Verbot eingeleitet. Rechtsprofessor Andreas Auer erwartet einen heiklen Weiterzug des Entscheids vor den Strassburger Gerichtshof, wie er gegenüber «10vor10» sagt.

«Wir werden gegen den Entscheid juristisch vorgehen», erklärte SVP-Nationalrat Lukas Reimann. Der Bewilligungs-Entscheid stützt sich gemäss der Berner Verwaltung auf die Tatsache, dass die Stadt Langenthal das Minarett im Juni 2009 bewilligt hat.

Somit sei das Minarett-Verbot von November 2009 in diesem Fall noch nicht gültig. «Die Rekurse gegen den Bau zogen sich aber bis nach der Abstimmung zur Initiatitive», entgegnet Reimann. Dieser Entscheid stehe nun in der Verfassung und sei somit einzuhalten.

Das Bundesgericht erwarte nun ein heikler Entscheid, erklärt Andreas Auer, Rechtsprofessor der Universität Zürich. Das Gericht werde vor die Frage gestellt, ob es sich an die neue Verfassung oder auf den Standpunkt der Berner Verwaltung stelle. Eine Prognose sei unmöglich, so Auer weiter. Er glaubt, dass der Entscheid wahrscheinlich weiter auch vor den Strassburger Gerichtshof gezogen werde.

Der Fall in Langenthal könnte somit zum Testfall in der Umsetzung des schweizweiten Minarett-Verbots werden.

SF Tagesschau 22 September 2010

 

15.10.2010 Muslimen Essen bald Standard?

Der Schweizer Airline-Caterer Gate Gourmet erwägt, in grossen Flughäfen islamkonforme Mahlzeiten als Standard-Menüs einzuführen – um Geld zu sparen.

Geschächtetes Lamm und Wasser statt Schweinswürstchen und Wein: Der grösste unabhängige Airline-Caterer der Welt, die Schweizer Firma Gate Gourmet, erwägt, den Passagieren künftig standardmässig halal zubereitete Mahlzeiten zu servieren. Normale Menüs sollen weiterhin bestellt werden können. Zu den Kunden von Gate Gourmet gehören etwa American Airlines, British Airways, Air Berlin oder die Swiss. «Wenn wir nach Halal-Standards produzieren, können wir Produktionsabläufe vereinfachen und Kosten senken», sagte Gate-Gourmet-CEO Guy Dubois zur «Financial Times». Religiöse oder soziale Gründe seien bei den Plänen nicht massgebend. Im Flughafen Heathrow in London eröffnet Gate Gourmet schon bald die erste auf Halal-Mahlzeiten ausgerichtete Küche. Dubois: «Heute ist Halal-Essen noch die Ausnahme. Aber ich sehe eine Zeit kommen, in der das Schweinskotelett zur Ausnahme wird.»

Am Flughafen Zürich aber ist bislang noch keine Halal-Küche geplant: «Hier hat keiner unserer Kunden Halal-Essen als Standard-Menü beantragt», sagt Gate-Gourmet-Sprecher John Bronson. Swiss-Sprecherin Andrea Kreuzer bestätigt: «Halal-Menüs müssen bei uns extra bestellt werden.»

Dass ein Schweizer Weltkonzern Islam-konformes Essen zum Standard-Menu machen will, ist für den Geschäftsleiter der Stiftung für das Tier im Recht, Gieri Bolliger, skandalös: «Es ist unglaublich, dass Gate Gourmet aus finanziellen Gründen das Schächten von Tieren unterstützt.» Diese Tötungsart sei eine massive Tierschutz­widrigkeit und in der Schweiz zu Recht verboten.

Desirée Pomper, 20 Minuten Online, 27.09.2010

 

15.10.2010 Update: Kundgebung gegen die Iran-Geschäfte der Schweiz

 

Das Netzwerk STOP THE BOMB ruft auf zum Protest gegen die Iran- Geschäfte der Schweizer EGL. Die Schweiz ist heute einer der wichtigsten westlichen Partner des menschenverachtenden Regimes im Iran, das Oppositionelle, nationale und religiöse Minderheiten, Frauen und Homosexuelle verfolgt und ermordet.

Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime!

Annullierung des Milliardendeals der Schweizer Firma EGL!

Kundgebung vor der EGL-Niederlassung in Düsseldorf

11. Oktober, 16 Uhr, Hammer Straße 19

Das iranische Nuklearwaffen- und Raketenprogramm stellt eine unmittelbare Bedrohung für die Nachbarstaaten, Israel, den Westen und die iranische Bevölkerung dar. Das iranische Regime unterstützt den internationalen djihadistischen Terror, leugnet den Holocaust und geht brutal gegen die Freiheitsbewegung im Land vor, die unter Lebensgefahr für Säkularismus und rechtsstaatliche Demokratie kämpft.

Unterstützung der Opposition statt Dialog mit den Machthabern!

Die Schweizer EGL, ein Tochterunternehmen der in Kantonsbesitz befindlichen AXPO-Gruppe, hat 2008 mit dem iranischen Regime einen Deal über Gaslieferungen im zweistelligen Milliardenbereich abgeschlossen. Dieses Megageschäft macht die Schweiz auf Jahre zum strategischen Partner des Regimes, auch wenn die EGL nun auf iranische Gaslieferungen in der Anfangsphase der von ihr mit betriebenen Trans-Adriatic-Pipeline verzichten möchte. Durch die Unterstützung des Iran bei seinen Beitrittsbemühungen zur Welthandelsorganisation macht die Schweiz sich zum Fürsprecher der Interessen des Regimes. Der so genannte "Menschenrechtsdialog" der Schweiz mit dem Iran liefert den Machthabern in Teheran ebenso einen Deckmantel für ihre Verbrechen wie das inkonsequente Vorgehen der deutschen Bundesregierung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt Sanktionen gegen das iranische Regime nur zögerlich. Sie weigerte sich Sommer dieses Jahres trotz eines Anrufes von Präsident Obama die in Hamburg ansässige Europäisch-Iranische Handelsbank (EIH) in die EU-Sanktionsliste mitaufzunehmen. Diese Bank ist laut US-Finanzministerium ein Schlupfloch für den deutschen Handel mit dem Regime, über das Deals gelaufen sind, die unmittelbar mit dem iranischen Atomwaffenprogramm zusammenhängen. Der deutsche Handel mit Iran erfuhr trotz EU-Sanktionen einen rasanten Anstieg im ersten Halbjahr 2010 um 14 Prozent.

Wir fordern:

* die Annullierung des Milliardengeschäfts der EGL mit dem iranischen Regime und die Übernahme der EU- und US-Sanktionen gegen den Iran durch die Schweiz!
* Keine Unterstützung des WTO-Beitritts des Iran durch die Schweiz!
* Kein Dialog mit dem Regime seitens der deutschen und schweizerischen Regierungen, sondern die Unterstützung der säkularen Opposition!
* die sofortige Schließung der Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIH) in Hamburg
* weitergehende Iransanktionen, die den immensen Iranhandel des deutschen Maschinenbausektors betreffen

Zeitgleich finden Kundgebungen in Berlin, Zürich, Wien und London statt.

Wegbeschreibung:

Mit dem Auto:

Aus Richtung Ruhrgebiet:

Fahren Sie auf der A40 Richtung Duisburg/Venlo. Bei Ausfahrt 14 nehmen Sie die A3 Richtung Köln, dann wechseln Sie am Kreuz Breitschreit auf die A52 Richtung Düsseldorf. Folgen Sie anschließend der B1 und fahren Sie dann ab Richtung Landtag/MEDIEN (in der Unterführung). Am Ende der Abfahrt halten Sie sich rechts, dann folgen Sie der Straße. Diese wird zur Hammer Straße. Die EGL-Niederlassung befindet sich auf der rechten Seite.

Aus Richtung Köln:

Nehmen Sie die A57 Richtung Düsseldorf. Am Ende der Autobahn folgen Sie der B1 weiter und folgen Sie den Schildern Zentrum/Unterbilk/Hafen. Verlassen Sie die B1 nach rechts auf die Gladbacher Straße – dann nur noch die nächste rechts auf die Hammer Straße.

Mit Bus und Bahn

Nehmen Sie am Düsseldorfer Hauptbahnhof den Bus 725 (an Bus-Bahnsteig 10) Richtung Lausward. Steigen Sie Erftstraße / Grand Bateau wieder aus – Sie befinden sich auf der Hammer Straße, ganz in der Nähe der Kundgebung. Die Busfahrt dauert 13 Minuten. (...)

Pro Zion NRW 8 Oktober 2010

 

30.09.2010 «Der politische Islam ist für die Schweiz eine Bedrohung»

 

Sie will in den Bundesrat: Die 46-jährige St. Galler FDP-Regierungsrätin Karin Keller-Sutter lobt die Aussenpolitik des heutigen Bundesrats – und sich selbst.

(...) Zur Ausländerdebatte: Braucht es strengere Strafen für kriminelle Ausländer?

Diese Koppelung ist falsch. Ob Ausländer oder Schweizer: Strafen müssen dem Verschulden angemessen sein. Nicht angemessen ist, wenn man heute für Vergewaltigung oder Körperverletzung bloss eine Geldstrafe erhält.

Stellt der Islam für die Schweiz eine Bedrohung dar?

Der Islam als Religion nicht. Der politische Islam ist für die Schweiz aber durchaus eine Bedrohung – wie jede andere reaktionäre und totalitäre Ideologie.

Befürworten Sie das Kopftuchverbot in den St. Galler Schulen?

Dazu äussere ich mich nicht. Das war kein Entscheid der St. Galler Regierung, sondern des Erziehungsrats, dem mein Kollege Stefan Kölliker vorsteht.

Und wenn es das Verbot in einem anderen Kanton gäbe?

Kein Kommentar.

Wie lange kann sich die Schweiz den Sozialstaat in der heutigen Ausprägung noch leisten?

Solange wir bereit sind, dafür zu zahlen. Es ist aber klar, dass es wegen des demografischen Wandels immer schwieriger wird, die Sozialwerke zu finanzieren. Die Sanierung der Sozialwerke erfordert einen Massnahmenmix. Ich bin etwa für ein flexibles Rentenalter, das bis 67 gehen darf.

Berner Zeitung 2 September 2010
Von Antonio Cortesi und Verena Vonarburg

 

30.09.2010 Nestlé ist weltweit grösster Halal-Produkte-Hersteller

Der weltweit grösste Lebensmittelhersteller Nestlé ist nach eigenen Angaben auch führend bei der Herstellung islamisch statthafter Nahrungsmittel.

«Mehr als 80 unserer 456 Werke sind als 'halal' zertifiziert», sagte Nestlé-Chef Paul Bulcke der Internetausgabe der französischen Wirtschaftszeitung «Les Echos» vom Mittwochabend. In Schwellenländern, in denen der Konzern insgesamt 35 Prozent seines Geschäfts mache, müssten Firmen «anders herstellen, verkaufen und werben».

In Frankreich hat das Geschäft mit Erzeugnissen nach dem islamischen Reinheitsgebot andere Zweige wie Bioprodukte bereits abgehängt. Frankreich hat mit über fünf Millionen Muslimen die grösste muslimische Gemeinde Europas.

Die bekanntesten Marken von Nestlé - wie Nespresso, Nescafé und Kit Kat - liefen unverändert gut, sagte Bulcke. Der Schokoriegel Kit Kat beispielsweise verkaufe sich in Grossbritannien aber um zehn Prozent mehr, seit er eine neue Rezeptur habe.


Schweizerbauer.ch ,17.09.2010

 

30.09.2010 Dekanin der Universität will Islam-Lehrstuhl

Monika Jakobs, die Dekanin der Theologischen Fakultät der Uni Luzern, möchte islamische Studien anbieten. Als Beitrag zur Integration.
«Es ist wichtig, dass in der Schweiz islamische Studien angeboten werden.» Dies sagt Monika Jakobs*, die Dekanin der Theologischen Fakultät der Universität Luzern, in einem Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung. Konkret: «Wir denken über eine fakultätsübergreifende Professur für Kulturen des Islam in Europa und muslimisch-christliche Forschung nach.» Jakobs begründet den Wunsch nach einem solchen Islam-Lehrstuhl folgendermassen: «Wir haben hier junge Muslime, die sich dank des Lehrstuhls mit ihrer Religion wissenschaftlich beschäftigen könnten. So kann sich der Islam in diesem Kontext, in unserer Kultur, in unseren wissenschaftlichen Auseinandersetzungen weiterentwickeln. Das wäre ein Beitrag zur Integration.»

Idee stösst auf Wohlwollen
Die Idee Jakobs’ stösst auf Wohlwollen. Saïda Keller-Messahli, Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam, sagt etwa: «Ein solcher Lehrstuhl könnte die schweigende Mehrheit der Muslime ansprechen, sie zur öffentlichen Debatte ermutigen und einen kritischen, offenen und dem 21. Jahrhundert entsprechenden Zugang zum Islam ermöglichen.»

Luzia Mattmann und Sasa Rasic

Das ausführliche Interview lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

* Monika Jakobs (51) ist Dekanin der Theologischen Fakultät der Universität Luzern, Professorin für Religionspädagogik und Katechetik und Leiterin des Religionspädagogischen Institutes.

Zisch (NeueLuzerner Zeitung Online), 20.09.2010

 

15.06.2010 Die Scharia infiltriert deutsche Gerichte, Schulen und das Außenministerium

Eine derartige Zusammenstellung deutscher Probleme habe ich bisher auf Deutsch nicht gefunden. Die Einzelereignisse selbst sind zwar mit Sicherheit auf der einen oder anderen islamkritischen Seite zu finden, aber einen Überblick dieser Art kenne ich nicht.

Wird Zeit, dass das öfter gemacht wird und zwar nicht nur im Ausland:

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Einmal mehr entscheid ein deutsches Gericht mit Hinweis auf die Scharia (das islamische Gesetz), das vorwiegend zur Verunglimpfung von Frauen, Hass und Gewalt anstachelt.

Im jüngsten Beispiel rief Lisa, eine mit einem Ägypter verheiratete deutsche Frau (46), die Polizei; sie suchte Schutz für sich und ihre 17-jährige Tochter vor den Angriffen durch ihren Ehemann Magdi. Lisas Mann drohte ihre Tochter zu töten, die von einem Mann vergewaltigt worden war. Magdi ist praktizierender Muslim und glaubt, dass seine Tochter „Zena“ (Ehebruch) begangen hat. Er sagte seiner Frau, dass er seiner Tochter schon immer misstraute, die heimlich einen deutschen Freund hatte. Lisa reichte die Scheidung ein und forderte seine Ausweisung.

Richter Matthias Rau an einem Gericht in Hannover entschied (am 21. Januar 2009), dass Lisa mindestens ein Jahr warten müsse, bevor sie geschieden wird. Ihr Mann kann nicht ausgewiesen werden. „Er muss umerzogen werden, in der Hoffnung, dass er sein islamisches Verständnis der ‚Zena‘ aufgibt“, sagte der Richter. Er argumentierte: „Muslime haben ein anderes Verständnis von Vergewaltigung als Europäer und das muss mit in Betracht gezogen werden.“

In einem Interview mit dem NDR am 18. Februar 2009 sagte Rau: „Die Scharia stellt Vergewaltigung in eine Linie mit Ehebruch, Zena, und oft werden die Opfer – Frauen – bestraft, statt die Täter zu verfolgen und sie zu verurteilen.“

Helmut Wagner, ein weiterer deutscher Richter, diesmal in Essen, entschied am 2. März 2009, dass muslimische Mädchen in Deutschland nicht gezwungen werden können in der Öffentlichkeit zu schwimmen und die in der Schule die Evolutionstheorie zu lernen. Die Eltern von drei Mädchen verlangten ein Urteil, das ihre Töchter von der Teilnahme am Schwimmunterricht und Stunden, in denen die Evolutionstheorie gelehrt wird, befreit werden. Wagner argumentierte: „Diese Dinge widersprechen Lehren des Islam, der Religion dieser Mädchen; daher können diese muslimischen Mädchen angesichts der Religionsfreiheit nicht gezwungen werden Dinge zu tun oder zu lernen, die mit ihrer Religion inkompatibel sind.“

Der Staatsanwalt war empört. Er widersprach Wagners Urteil und sagte: „Wie würde dieser Richter entscheiden, wenn ein Muslim jemanden tötet, der vom Glauben abfällt? Nach dem Koran muss er getötet werden. Würde der Richter den Täter freilassen?“

Der Staatsanwalt zitiert den Koran, in dem es heißt: „Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer.“ (Sure 4,89)

Der Staatsanwalt fügte hinzu: „Im Islam ist die Vielehe erlaubt. Sollte das für Muslime auch in Deutschland gut geheißen werden? Es scheint mir, dass einige deutsche Richter königlicher als der König und katholischer als der Papst sind. Einige arabische Länder nutzen westliche Gesetzbücher."

In einem weiteren Fall entschied Richter Hans-Dieter Bachmann an einem Gericht in Dortmund ebenfalls (12. Februar 2009) unter Bezugnahme auf die Scharia. Er sagte, nach dem Koran kann ein muslimischer Vater seine 15-jährige Tochter schlagen, die sich weigert ein Kopftuch zu tragen; er könne nicht dafür bestraft werden und zitierte folgenden Abschnitt aus dem Koran:

„Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“ (Sure 4 über Frauen)

Es gibt zahlreiche Fälle, in denen inzwischen in Deutschland unter Bezugnahme auf die Scharia geurteilt wird. Anfang 2007 bezog sich Christa Datz-Winter, Richterin in Frankfurt, ebenfalls auf einen Abschnitt im Koran, das dem Ehemann das Recht gibt seine Frau zu schlagen. Sie zögerte die Scheidung einer marokkanischen Frau von ihrem marokkanischen Ehemann hinaus; beide wohnen in Deutschland.

Statt Paragraph 1565 des deutschen Zivilrechts zu nutzen, zog es Datz-Winter vor die Härtefall-Kriterien zu nutzen, wie sie im Koran vorgegeben sind und fügte ihrem Urteil hinzu:

„Sowohl Ehefrau als auch Ehemann sind Muslime. Im Islam ist es dem Ehemann erlaubt seine Frau zu züchtigen. Diese Tatsache kann nicht ignoriert werden. In diesem Fall müssen kulturelle und religiöse Motive einbezogen werden.“

Andrea Bramsche, Anwältin aus Stuttgart, sagte der bekannten Wochenzeitung DIE ZEIT online (19. Februar 2009):

"Was ist los in deutschen Gerichten? Sind wir hier in Saudi-Arabien oder dem Iran? Selbst einige muslimische Länder sind offensichtlich säkularer als wir. Syrien, der Libanon und Tunesien zum Beispiel wenden den Code Napoléon an; die Türkei benutzt das schweizerische Gesetz. Würde übrigens ein saudischer Richter einem Deutschen erlauben in Saudi-Arabien Alkohol zu trinken, weil die Bibel das gestattet?“

Die Liste der Abschnitte aus dem Koran und den Hadithen, die die Grundlage der Scharia bilden und Frauen verunglimpfen, ist lang. Mehr dazu findet sich auf „Is Islam a Violent Faith?“ und „Women in Hadith.”

Wenn deutsche Gerichte sich entscheiden die Scharia in ihren Urteilsbegründungen zu nutzen, dann können Frauen geschlagen werden, ihre Zeugenaussage ist die Hälfte der Aussage von Männern wert, ihnen wird verboten alleine zu reisen, sie können nur die Hälfte dessen erben, was ihr männlichen Verwandten bekommen. Frauen mangelt es an Intellekt. Sie können nicht ohne Erlaubnis ihrer Ehemänner fasten, usw. All diese Gebote bringt die Scharia mit sich.

Die Scharia hat auch deutsche Schulen infiltriert. Ein Schulleiter in Dortmund erlaubt mulismischen Schülern, die die Evolutionstheorie nicht lernen mögen, alternativ die „kreationistische Theorie“ zu lernen.

In einer anderen Schule gab die Schulleitung die Anweisung aus, das männliche Lehrer muslimischen Mädchen nicht die Hand geben dürfen, wenn sie ihnen die Abschlusszeugnisse überreichen. „Das ist im Islam haram (nicht erlaubt)“, sagte der Schulleiter.

Auch das deutsche Auswärtige Amt ist von der Scharia infiltriert. Die ägyptischen Wochenzeitung Al Ahram (vom 19. Oktober 2008) führte ein Interview mit Gabrielle Linda Gülil, eine muslimische Türkin, deren wirklicher Vorname Layla ist und die ihr Haar blond färbt, um deutsch auszusehen; sie arbeitet als Leiterin einer neuen Abteilung namens „Dialog mit der islamischen Welt“ und sagte:

„Durch Interaktion und Dialog mit der muslimischen Welt hoffen wir die Lücke zwischen Kulturen zu überbrücken und Missverständnisse aufzuklären.“

Von welcher Art von „Missverständnissen“ redet Gülil. Sind „Frauen schlagen“ und Muslime zu drängen Ungläubige – Christen und Juden – zu töten, zu dem der Koran, die Hadithe und Fatwen aufstacheln, alles „Missverständnisse“? Das ist eine Beleidigung des Intellekts aller zurechnungsfähigen Menschen.

Dann sagte Gülil: „Toleranz muss die Oberhand haben. Die Respektierung anderer Religionen ist unverzichtbar.“

Die Frage ist: Wer ist tolerant, die Islamisten oder die übrige Welt? Wer erlaubt Nichtmuslimen nicht ihre Tempel zu bauen und ihre Religion auszuüben? Ist es der Westen oder die muslimischen Staaten, angeführt von Saudi-Arabien, der Wiege des fanatischen Islam? Wer setzte nach den Mohammed-Karikaturen Botschaften in Brand? Haben Sie je von einem Christen oder Juden gehört, der an einer Moschee Feuer legte? * Wer ist in Wirklichkeit intolerant?

Um dem ganzen die Krone aufzusetzen sagt Gülil: „Einige muslimische Länder wie Saudi-Arabien erzwingen das islamische Scharia-Gesetz, ohne sich die Mühe zu machen zu erklären, dass dieses Gesetz nicht notwendigerweise eine Menschenrechtsverletzung darstellt.“

Was sollten die Saudis erklären? Wie Männer Frauen schlagen und sie verunglimpfen sollten? Frauen zu schlagen, sie zu verunglimpfen und zu Hass und Gewalt gegen Nichtmuslime aufzustacheln „stellen keine Verletzung der Menschenrechte“ dar? Das ist geisteskrank.

Statt uns Vorträge über „Missverständnisse“ und „Toleranz“ zu halten, hätte Gülil die Muslime auffordern sollen tolerant zu sein und der Gewalt abzuschwören.

Die Scharia ist nicht das „Gesetz Allahs“. Gott ist barmherzig und tolerant. Er würde nie dazu aufstacheln menschliche Wesen zu töten und zu verunglimpfen. Jeder, der das Gegenteil behauptet, ist schlechterdings ein Verbrecher.

Islam ist ein arabisches Wort, das „Unterwerfung“ bedeutet. Es gibt keinen Raum für Freiheit im Islam. Er ist voller Widersprüche. Während der Koran sagt: „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ (Sure 2,256), stachelt er in zahlreichen Abschnitten zu Hass und Gewalt an. Muslime, die dem Islam den Rücken kehren, werden als „Ketzer“ gebrandmarkt und zum Tode verurteilt. Überprüfen Sie die oben genannten Verse.

Viele deutsche Apologeten – und in der Tat viele Europäer wie der britische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, der die Scharia begrüßt – argumentieren, dass für Muslime, die im Westen leben, deren eigenes Gesetz, die Scharia, neben dem weltlichen Gesetz angewendet werden muss. Sie rechtfertigen das mit Religionsfreiheit, die alle westlichen Verfassungen vorschreiben.

Sie führen auch an, dass in dem Bemühen Migranten unterschiedlichen religiösen Hintergrunds zu integrieren, diese Leute sich „zuhause fühlen“ müssen. Ihre religiösen Grundsätze müssen einbezogen werden. Aber was ist mit westlich-weltlichen Gesetzen und Verfassungen? Nutzen sie die Bibel oder beziehen sie sich darauf? Die Antwort ist NEIN.

Gleichzeitig begreifen all diese Apologeten nicht oder ignorieren, dass die Scharia grundlegende Menschenrechte verletzt.

Ich glaube, dass Apologeten, die auf die Scharia verweisen und ihre entsetzlichen Regeln akzeptieren, das nicht aus Angst vor den Islamisten tun. Das Ziel ist die Beschwichtigung der radikalen Muslime. Folglich machen sie sich zu Komplizen derer, die die Menschenrechte verletzetn und zu Hass und Gewalt aufstacheln.

* Anmerkung heplev: Ein solcher Fall ist „bekannt“: 1969 versuchte ein durchgeknallter Tourist, der christliche Australier Michael Rohan in der Al-Aqsa-Moschee Feuer zu legen. Die israelischen Behörden nahmen ihn fest und stellten ihn vor Gericht.

Dr. Sami Alrabaa, ein Ex-Muslim, ist Professor für Soziologie und ein arabisch-muslimischer Kultur-Spezialist. Er lehrte an der Universität Kuwait, King Saud University und der Michigan State University. Er schreibt auch für die Jerusalem Post

Heplev Worldpress 5 Mai 2009
Orginaltext: "Sharia Infiltrates German Courts, Schools, and Ministry of Foreign Affairs" Family Security Matters
Von Dr. Sami Alrabaa

Europe News, 05.05.2010

 

 

12.10.2009 Rheinfelden: Ärger um Lautsprecher auf dem Minarett


Die einen sehen ihr Vertrauen missbraucht, die anderen glauben, nichts Verbotenes getan zu haben: Vor etwa drei Wochen hat die türkische-muslimische Gemeinde Rheinfelden auf dem Minarett der Alperenler-Moschee drei Lautsprecher für den Gebetsruf installiert.


Nicht genehmigt und offenbar zu laut: Die Lautsprecher am Minarett der Rheinfelder Moschee | Foto: Arne Bensiek Dabei hatte sich die Gemeinde einst verpflichtet, darauf zu verzichten, als sie im Februar 2002 von der Stadt Rheinfelden die Genehmigung für den Bau des Minaretts bekam.

"Ich fühle mich veräppelt", sagt Baubürgermeister Rolf Karrer. Er habe damals den Vertrag zwischen der Gemeinde und der Stadt unterschrieben. In der hitzigen Auseinandersetzung um den Minarettbau hatte sich Karrer für den Wunsch der Muslime eingesetzt.

Nicht ohne Probleme: "Ich hatte damals viel Ärger mit Bürgern, die gegen das Minarett waren", sagt Karrer. Dass die türkisch-islamische Gemeinde nun gegen die Absprache Lautsprecher installiert habe, hält der Bürgermeister für einen Vertrauensbruch. "Vielleicht geht es dem Vorstand darum, Grenzen auszutesten", vermutet Karrer. Die Stadt werde das aber nicht mit sich machen lassen. Die Verantwortlichen würden sich nun beraten und eine Stellungnahme von der Gemeinde einfordern.

NUR EIN PROVISORIUM

Bedri Karakilinc, einer der Vorsitzenden türkisch-islamischen Gemeinde, zeigt sich keiner Schuld bewusst. Mit der Genehmigung für das Minarett sei damals lediglich eine bestimmte Dezibelzahl als maximale Lautstärke vereinbart worden. Lautsprecher seien laut Karakilinc nicht verboten worden. Die jetzige Anlage mit den drei 30-Watt-Lautsprechern sei im vereinbarten Rahmen und indes nur ein Provisorium, dem das Wetter zu sehr zusetze. Ein professioneller Elektriker solle die Anlage demnächst noch einmal gegen eine andere austauschen.

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Obwohl die Lautsprecher bereits an mehren Freitagen – dem wichtigsten Wochentag der Muslime – im Einsatz waren, hatte sich bisher niemand an zu viel Lautstärke gestört. Bis zum vergangenen Freitag. Ein Rheinfelder Bürger hörte die Stimme des zum Gebet rufenden Muezzins bis in den gegenüberliegenden Getränkehandel der Firma Gottstein, bei geschlossener Tür. Daraufhin wendete er sich mit einem Schreiben an Oberbürgermeister Eberhard Niethammer, mit der Frage, ob es mittlerweile eine Genehmigung für eine Lautsprecheranlage gebe.

GRENZWERT FÜR DIE LAUTSTÄRKE?

"Es gibt eine ganz klare Absprache, dass der Gebetsruf vom Minarett nur mit der menschlichen Stimme und ohne elektrische Verstärkung passieren darf", sagt Niethammer, der von der Lautsprecheranlage er am Montagvormittag erfuhr. Eine Dezibelzahl als Grenzwert für die Lautstärke sei nie vereinbart worden, betont der OB. Das Thema sei sehr heikel, deshalb wolle er sich erst noch genauer damit befassen, bevor er ein Urteil fälle.
30-Watt-Lautsprecher installiert Foto: Arne Bensiek

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Werner Ross vom christlich-islamischen Verein in Rheinfelden ist tief enttäuscht, "sprachlos und ratlos", wie er sagt. Ross setzt sich seit Jahren als Vorsitzender des Vereins für ein besseres Zusammenleben zwischen Muslimen und Menschen anderer Konfession ein. Die Lautsprecheranlage werde nun leider zwangsläufig dafür sorgen, dass sich die Menschen über die türkisch-islamische Gemeinde entrüsten werden.

Damit wird auch eine Teil von Ross’ erfolgreicher Arbeit zunichte gemacht. Denn die Gemeinde hatte sich bisher durch ihre Offenheit und Freundlichkeit eine guten Ruf erarbeitet. Zuletzt veranstalteten die Muslime am vorvergangenen Wochenende ihren jährlichen Tag der offenen Moschee.

ALS VERTRAUENSBRUCH GEWERTET

Eine Erklärung für das Verhalten des Gemeindevorstandes hat Ross nicht: "Ich gehe davon aus, dass die Verantwortlichen der Gemeinde wissen, dass sie die Lautsprecher nicht installieren dürfen." Er sei überrascht, weil die Gemeinde bisher immer betont hatte, unter keinen Umständen provozieren zu wollen.

Ross selbst erfuhr auch erst am Montag von der Existenz der Lautsprecher. In der jüngsten Sitzung des christlichen-islamischen Vereins, sei vom Vorstandsmitglied, das aus der türkisch-islamischen Gemeinde kommt, kein Wort dazu gefallen. Nun werde er den gesamten Vorstand informieren und sich dann mit seinen Vereinskollegen "über den Vertrauensbruch beraten", sagt Ross. Für ihn gibt es nur eine Lösung: Die türkisch-islamische Gemeinde muss die Lautsprecher wieder abbauen.